Aktuell

Waren an der Müritz (Mitteldistanz) / OstseeMan (Schwimmen): 
Am Samstag um 7:45 Uhr startete die Reise nach Waren, um dort bei der Mitteldistanz zu starten. 
Ich liebes Rennen, der Kurs ist hart und die Konkurrenz ist stark.

Somit stand ich um 12 Uhr hoch motiviert am Start an der Müritz. Das Schwimmen verlief gut, nicht optimal, aber gut! Nach 25 Minuten und an dritter Position konnte ich auf die Radstrecke wechseln. Das Tempo war von Anfang an sehr hoch. Nach 26 Minuten erreichte ich die 20km Wende und der Abstand zur ersten Gruppe wurde leider immer grösser.

Ich musste Federn lassen und lag nach dem Radfahren auf Position 7, trotz eines 40er Schnitts auf den 80 Kilometer langen Radstrecke.

Der Abstand nach hinten waren beruhigende 4 Minuten, nach vorne 1 Minute. Somit versucht ich den Abstand nach vorne zu verringern, leider ohne Erfolg!

Also nur noch absichern nach hinten und den Körper etwas schonen für das morgige Staffelschwimmen beim OstseeMan, hiess das Motto.

Nach 1:20 Stunden und einer Gesamtzeit von 3:43 Stunden lief ich als siebter ins Ziel ein. Den erst und zweit Platzierte vom letzten Jahr konnte ich hinter mir lassen. Auch Christian Ritter, siebt platzierte vom Ironman Frankfurt finsihte hinter mir. Somit kann ich zufrieden sein mit meinen Abschneiden.

           

Um 18 Uhr ging es weiter nach Glückburg, um am nächsten Morgen um 7 Uhr an der Startlinie fürs das 3,8km Schwimmen zustehen. Nach 50 Minuten und doch sehr müden Armen und Beine konnte ich als zweiter aus der Ostsee steigen. Unser Staffelradfahrer genötigte 4:40 Stunden für 180km lange Radstrecke und wir lagen gut in der Staffelwertung. Leider hat unser Läufer Magenprobleme bekommen und musste sein Tempo reduzierten. Aber mit dem 5.Platz in der Staffelwertung und einer Menge Spass ging das Wochenende vorbei.

     

In diesem Sinne,
Andre

03.August 2010

Hamburg City Man: 36 Sekunden fehlten mir zum Gesamtsieg...
Das ist der Nachteil bei dieses Grossveranstaltung, dass man in mehreren Startgruppen auf die Strecke geht und somit nicht den direkten Vergleich hat. Jetzt stellt sich die Frage, hatte ich mehr Wind auf der Elbchaussee, war es wärmer oder hatte ich mehr Teilnehmer auf der Strecke, die ich überholen musste?

All das ist rein spekulative! Was wichtig ist, ich bin mit meinem 2. Platz von über 3000 Teilnehmern zufrieden und die Form stimmt. ;-)

     

Vielen Dank fürs Anfeuern und den Support an der Strecke,
Andre

03.August 2010

Stadtparktriathlon: Nur eine Woche nach der Mitteldistanz ging es für mich über die Sprinddistanz an den Start. Die Beine fühlten sich die ganze Woche nicht richtig frisch an, auch das Einlaufen vom Rennen war alles andere als locker. 
Somit ging ich mit der Einstellung ins Rennen, eine Stunde Vollgas und gucken was dabei raus kommt.

Um 8 Uhr fiel das Startschuss im Stadtparksee. Die 500m konnte ich in der einer vierer Gruppe beenden. Schnell wechseln und die Führung übernehmen, hiess das Motto. Nach 3 von 5  Runden der 20km konnte ich mich endlich absetzen.

Mit 40 Sekunden Vorsprung wechselte ich in die Laufschuhe. Vollgas, aber irgendwie klemmte mein Gaspedale! Bis Kilometer lag ich noch in Führung, dann wurde ich eingeholt, gute 800m konnte ich dagegen halten, aber die Beine konnten nicht schneller, somit musste ich abreizen lassen. Bis Kilometer 4 bin ich mein Tempo weitergelaufen, dann ein kurzer Schulterblick nach hinten, Freie Sicht, somit konnte ich das Tempo reduzieren und es etwas lockere Angehen lassen.

Nach 58 Minuten und dem Vizetitel als Hamburgermeister überquer ich die Ziellinie.

        

In diesem Sinne,
Andre

18.Juni 2010

Vierlande Triathlon: Nur vier Wochen nach dem 70.3 Rennen in St. Croix plus zwei Wochen nix tun im Urlaub in der Karibik, ging ich letzten Sonntag über die Mitteldistanz (2-80-20) an den Start .

Das Schwimmen im Oberdeicher See verlief wie geplant, nach 26 Minuten konnte ich mit dem neuen TRI11 Red Air als erster aus dem Wasser steigen. Nun hiess schnell zuwechseln und meinen 50 Sekunden Vorsprung nach dem Schwimmen auf den vier Radrunden versuchen auszubauen.

Gesagt, getan, ... Auf dem Rad hätte ich gerne etwas mehr Druck gehabt, aber mit nur zwei Wochen Radtraining fehlten mir die nötigen Radkilometer. Zum Glück konnte ich trotzdem meinen Vorsprung auf gute vier Minuten ausbauen.

Zum Schluss hiess es noch 20 Kilometer runter zulaufen. Ich war mir nicht sicher, ob der Vorsprung nach dem Rad reichen würde. Somit bin ich die ersten zwei Runden der vier Runden hart angelaufen und ich konnte einen Vorsprung von guten 6 Minuten verbuchen. Das müsste reihen, dachte ich mir, wenn ich nicht komplett hoch gehe und es reichte. Nach 4:01 Stunden und mit dem Hamburger Meistertitel konnte ich die Ziellinie überqueren. Leider habe ich gut gelitten, da es nur alle 2,5 Kilometer Wasser (nix zu essen oder Elektrolyt zu trinken) auf der Laufstrecke gab und die Temperatur an diesem Tag 28 Grad betrug. Ich hatte zwar meine eigene Verpflegung mit, aber man kann nicht alles mitschleppen. Trotz alle dem ist das Rennen immer wieder eine Reise wert.

     

Copyright: Nathalie

In diesem Sinne,
Andre

11.Juni 2010

Der RACE-Bericht vom IRONMAN 70.3 in St. Croix...

Um 4:15 Uhr klingelte der Wecker, die Wettkampfsachen angezogen, ein paar Scheiben Toast und die Getränke ans Rad. Alles andere hatte ich schon am Vortag erledigt.
Zur Öffnung der Wechselzone war ich dort. Dann hieß es Bodymarking, Rad an einen guten Platz stellen (freie Radständerwahl) und die Wechselzone für den Wettkampf vorbereiten.
Das alles war schnell gemacht, somit konnte ich mir bei noch einen Kaffee holen und etwas Small Talk halten.

Um sechs Uhr mussten alle Teilnehmer die Wechselzone verlassen und rüber zur Startinsel schwimmen. Alle zwei Minuten wurden die Startgruppen ins Rennen geschickt. Mein Start war 6:39 Uhr. Die ersten 500 m konnte ich noch frei schwimmen, dann ging es daran die Athleten aus den anderen Startgruppen zu überholen. Es war sehr nervig und kostete viel Zeit und Meter. Aber nach 26 Minuten und als Zweiter in der Altersklasse, hinter Jan Sibbersen mit einer Minute Rückstand, konnte ich zufrieden das Wasser verlassen.

Jetzt schnell wechseln und mein eigenes Tempo finden. Zuerst mussten wir noch einen Loop von rund 12 km drehen und dann ging es zum "Beast", bis dort hin bin ich zügig und nicht zu hart gefahren. Das Beast, welche bei Kilometer 34 anstand, konnte ich kontrolliert und ohne zu überpacen hochdrücken und ich habe dort schon ein paar Plätze wieder gut gemacht. Anschließend habe ich mein Tempo verschärft... 
Berg rauf konnte ich die Athleten überholen, Berg runter habe ich die Zeit verloren, da ich die Strecke nur einmal abgefahren bin und somit mir die vollständigen Streckenkenntnisse fehlten. Einige Ecken/Kurven waren schon grenzwertig  -wenn man mit über 50 Stundenkilometer bei schlechten Asphalt die Berge runterfährt und nicht weiß, ob es unten rechts oder links herum geht oder sogar ein Schlagloch kommt. Außerdem waren die Hände so nassgeschwitzt, dass man jeder Zeit vom Lenker abrutschen konnte. Sicherheit ging vor: Ich habe habe einige Minuten auf der Strecke gelassen.

Nach 2:42 Minuten wechselte ich als Dritter meiner Alterklasse bei über 35 Grad auf die Laufstrecke. Die zwei Laufrunden gingen zum größten Teil auf der Straße entlang - mit teilweise sehr schlechten Asphalt. Toll waren aber die 3 Kilometer pro Runde über einen Golfplatz mit zwei Steigungen von bis zu 29 Prozent. Man kann nur von Glück sagen, dass wir keinen Bunker durchlaufen mussten, sondern nur das Grün. ;-)
Mit einer Laufzeit von 1:31 Stunden konnte ich als 16er Gesamt (zweitschnellste Frau) und Dritter in meiner Alterklasse das Rennen mit einer Gesamtzeit von 4:40 Stunden beenden.

Ich bin super zufrieden mit meiner abgerufenden Leistung. Nur schade, dass ich einige Minuten auf der Radstrecke gelassen haben. Bergab macht man eigentlich die Zeit wieder gut, die man bergauf liegen gelassen hat. Ich habe zum Vergleich gute 30 Watt weniger getreten, als was ich sonst bei einer Halbdistanz treten würde. Die Athleten, die vor mir gefinisht haben, waren schon mehr als zweimal am Start und hatten somit sicherlich bessere Streckenkenntnisse. Vielleicht fehlte mir noch etwas die Tempohärte, da 
St. Croix mein erstes Rennen in der Saison war. Aber die Schwimmleistung und Laufleistung waren gut. Die schnellste Laufzeit war gerade mal knapp unter 1:20 Sunden, somit bin ich nur 11 Minuten langsamer gewesen und meine Schwimmzeit war nur zwei Minuten langsamer als die des schnellsten Profi-Schwimmer. Und die konnte ja auch frei schwimmen.

Somit kann ich wieder ein Rennen von meiner TO-DO-Liste streichen. Mit den Jahren wird die Liste immer kürzer! ;-)
Das Rennen kann ich nur weiter empfehlen. Es findet unter einer sehr familiär und entspannten Atmosphäre statt und außerdem dann man noch ein paar sonnige Tage im Anschluss in der Karibik zur Regenation genießen.

In diesem Sinne,
Andre

      (Quelle: tri-mag)

07.Mai 2010

Der letzte Belastungsbock ist geschafft. Puh, das Wort: "Grundschnelligkeit" hat für mich eine neue Bedeutung bekommen. Schmerzen, andere Schmerzen als bei dem Langdistanztraining. Ich habe mich gegen Bahntraining entschieden, dafür bin ich die Intervalle mit Puls und FootPod gelaufen. Somit hatte ich die Möglichkeit ein paar Freizeit-Schönwetter-Radler an der Elbe oder um den Flughafen als Hasen zunehmen. ;-) Ausserdem habe ich ein paar Crossläufe als Tempodauerläufe eingebaut
Beim Schwimmtraining und Radtraining habe ich deutlich kürzere und härtere Intervalle bewählt.
Somit bin ich selber gespannt, ob ich noch schnell genug bin für eine Halbedistanz. Über die Streckenlänge mache ich mir keine Gedanken!

Die ReKom Phase habe ich diese Woche eingeläutet. Ein paar Tage lockeres Training tun gut. Erst jetzt merke ich, wie müde eigentlich der Körper vom Training ist. Ich habe wesentlich weniger Training in dieses Phase eingeplant als bei anderen Rennen, um noch ausgeruhter ins Rennen zu starten.

Am Sonntag um 9 Uhr startet mein Flieger über Newark (New York) weiter nach Puerto Rico nach St.Croix. Um gegen 20 Uhr Ortszeit dort zu landen. 
Dann habe ich eine gute Woche zur Akklamation.

GEBLOGT wird auch wieder, bei Interesse hier klicken:



In diesem Sinne,
Andre

22.April 2010

Mein neues Bike:

    

 

22.April 2010

Trainingslager: Bei diesem Wetter wäre ich gerne ins Warme geflogen, um meine Grundlagenkilometer runterzuspulen. Aber leider habe ich rechtkurzfristig meinen Urlaub bekommen und somit hatten die Kumpels schon gebucht!
Aber wie heisst es, zu Hause ist es immer noch am Schönesten

Somit hatte ich 14 Tage Zeit fürs Training und draussen lag Schnee.... Also habe ich mein Crossrad fit gemacht und meine Stunden damit gefahren. Laufen geht draussen immer.

Das Training verlief gut, keine Probleme und ich konnte fast alles so trainieren, wie ich es geplant hatte. Das Ergebnis meiner zwei Wochen waren 42 Stunden Rad, 190 km Laufen und 30km im Wasser plus Stabi.

Diese Woche steht erst mal Regenation auf dem Plan, um dann vermehrt an meiner Grundschnelligkeit zu arbeiten. Diese Schnelligkeit werde ich benötigen für mein erstes Saisonhighlight. Ich werde am 02. Mai in St. Croix (Virgin Island) über die 70.3 Strecke an den Start gehen und mich im Anschluss zwei Wochen lang von den Strapazen in der Karibik erholen. ;-)

In diesem Sinne
geht raus und geniesst die ersten Sonnenstrahlen,
Andre

23.03.2010

Dieses Jahr geht es ganz offizial mit CEEPO auf die Radstrecke.

DANKE an Bernard und Jo (Mr. CEEPO)!

P.S.: Der Rahmen ist schon auf den Weg von Japan nach Deutschland. ;-)

15.03.2010

Die Kooperation geht  mit PowerBar und dem TEAM ELITE weiter.

DANKE für das Vertrauen in den letzten 5 Jahren!

15.03.2010

TRI 11: Dieses Jahr kommt nur Wasser und das Neopren von Tri11 auf meine Haut!

DANKE Michael

30.01.2010

Niendorfer Laufladen und Saucony: Alle Jahre wieder, die Schuhe und das blaue Sofa sind  für mich einfach Heimisch geworden!

DANKE Christine auch für den Support 2010

30.01.2010

Ein Lebenszeichen: Seit Kanada sind schon wieder viele Wochen ins Land gegangen! Somit wird es wieder höchste Zeit ein paar Zeilen auf meiner Homepage zu schreiben.

Sportlich habe ich in dieser Zeit nicht viel gemacht. Fast zehn Wochen gar kein Sport und danach wieder nach Lust und Laune was gemacht.

Aber beruflich habe ich mich in dieser Zeit wesentlich Weiterentwicklung, somit war die lange Pause sinnvoll auf beruflicher Ebene. :-)

Rückblickend war die Saison wieder lang und zum Ende hin immer erfolgreicher.
Die Vorbereitung und Rennen für den Ironman China haben sehr Kraft und Energie gekostet. Es hat lange gedauert bis der Körper wieder auf ein regelmässiges Training reagiert hat. Zwischenzeitlich wollte ich die Saison schon beenden ... aber irgendwie habe ich noch die Kurve bekommen und mit den Siegen beim TriBühne Triathlon in Norderstedt und Vierlande Triathlon den nötigen Spass und Lockerheit zurück erlangt. Auch die Wochenende mit dem Team des PSV Eutin in der 2.Bundesliga waren spassig. On top das Rennen in Kanada .... einfach genial mit einem Traumhaften Urlaub im Anschluss.

Der Startschuss für ein regelmässiges Training war der 01.01.2010. Somit versuche das Training wieder in den Alltag zu integrieren und nach und die Umfänge wieder zusteigern!

Auf grund des anhaltenden Winters fahre ich nur drinnen auf der Rolle Rad, um Stürze und Erkältungen zu entgehen. Nur die etwas längeren langsamen Läufe bestreite ich draussen, sonst geht es aufs Laufband.

Auf der einen Seite ist es schön in diesem Winter Schnee zu haben, so hatte ich die Möglichkeit das Langlaufen zu erlernen, aber mittlerweile überwiegt das Verlangen wieder das Rad auf der Strasse zu bewegen.

     

Die Saisonplanung ist fast abgeschlossen. Im Frühjahr werde keine Langdistanz oder IRONMAN bestreiten, weil das benötige Training wegen der Arbeit weggefallen ist. Somit habe ich ein schönes alternative Rennen gefunden, was ich immer schon mal machen wollte. Aber dazu mehr, wenn die Saisonplanung abgeschlossen ist. ;-)

In diesem Sinne,
seit glücklich und habt den nötigen Spass an der Bewegung,
Andre

30.01.2010

IRONMAN CANADA: The Race

Um 3:45 Uhr klingelte unser Wecker! Genug Zeit für ein Frühstück auf unserem Hotelzimmer: Toastbrot mit Marmelade und einen starken Kaffee dazu. Eine gute Stunde später machten wir uns auf den Weg zur Wechselzone. Body Marking und die Abgabe der Special Needs Bags waren in guten zehn Minuten erledigt. Um fünf Uhr öffnete die Wechselzone, also alles gut im Zeitplan.

In der Wechselzone pumpten wir die Reifen auf, positionierten Flaschen und PowerBars am Rad und dann ging es schon wieder zurück aufs Hotelzimmer. Auf unserem kleinen Balkon genossen wir noch für ein paar Minuten die Vor-Renn-Athmosphäre, kauten einen PowerBar und hörten ein paar Takte Musik zur Entspannung. Kurz nach sechs Uhr packten wir die letzten Sachen zusammen und starteten mit halb angezogenen Neoprenanzügen endgültig zum Strand.
Der Startschuss der Profis fiel um 6:45 Uhr, somit standen uns zehn Minuten zum Einschwimmen zur Verfügung. Kurz vorher hatte ich mich von Jensen verabschiedet. Er wollte von ganz links aus ins Rennen starten, um der "Waschmaschine" aus dem Wege zu gehen. Ich ordnete mich rechts ein, weil ich hier die guten Schwimmer vermutete. Um 7 Uhr fiel der Startschuss - eine Erlösung! Auf diesem Moment hatten wir wochenlang hin trainiert. Endlich racen!
Die Startphase verlief gut: Nach ein paar Hechtsprüngen konnte ich frei schwimmen und erwischte die erste Gruppe. Leider war mir die Geschwindigkeit etwas zu hoch und ich musste mich entscheiden, entweder mitzuschwimmen und eventuell zu platzen oder mein eigenes Tempo zu gehen. Ich entschied mich für Letzteres und konnte das Wasser nach 52 Minuten verlassen. Jensens Schwimmtaktik ging auch auf, er konnte bis zur erste Eckboje seinen Rhythmus schwimmen. Leider hatte er dabei aber wohl etwas überzockt und musste auf dem Rückweg etwas Tempo rausnehmen. Nach 59 Minuten war auch er wieder an Land.
 
Nach dem Wasserausstieg forderten uns hinter dem Eingang der Wechselzone fröhliche Helferteams auf, uns auf den Hosenboden zu setzen. Blitzschnell zogen sie uns die Anzüge über die Füße, einen regelrechten Sport machen sie sich in Penticton aus dem Wetsuit-Pull-off. Von da ging es ins Wechselzelt, Helm und Brille auf, Radschuhe in die Hand (sie dürfen aus Sicherheitsgründen nicht in die Pedalen geklinkt werden).

Die ersten 67 Kilometer bis zum Fuß des Richter-Passes fuhr ich locker-zügig, um nicht schon hier zu überpacen. Das Stück ist tückisch: Es geht leicht bergab abgingen und wir hatten zudem Rückenwind. Erst in der Steigung zum Richter-Pass fing das Rennen also an! Es sind vier Anstiege mit maximal 7 Prozent Steigung. Anschließend folgen sieben weitere Wellen mit Gegenwind, die ich auch noch gut überstand.
 
Leider hatte ich das letzte Stück der Radstrecke nicht mehr richtig im Kopf und platzte nach dem Yellow Lake: Ich dachte, dass Schlimmste wäre überstanden und fuhr diesen Part der Strecke zu hart. Somit musste ich die letzten Kilometer richtig leiden und konnte mein Rad nach 5:16 Stunden den Helfern in die Hände geben.
 
Im Wechselzelt hieß es, nicht lange zu fackeln und fix in die Laufsachen zu wechseln. Schnell raus auf die von Tausenden Zuschauern gesäumte Laufstrecke. So denkt man nicht über seine müden Beine nach und wie man damit noch einen Marathon laufen soll. Schon beim Rauslaufen kam mir Jensen mit dem Rad entgegen. Er sah gut und frisch aus, nach 5:12 Stunden Radzeit durfte er seine Laufschuhe anziehen.

Die ersten Kilometer gingen schwer, aber irgendwie fand ich meinen Rythmus auf der welligen Laufstrecke und es lief richtig gut. Nach dem Wendepunkt bei Meile 14.5 kam mir Jensen entgegen. Leider sah er nicht mehr so glücklich aus. Er hatte Probleme, seinen Energiehaushalt aufrecht zu halten, da er nichts richtig zu sich nehmen konnte. Diese Probleme hatte ich dieses Mal zum Glück nicht. Zum ersten Mal seit vielen Jahren konnte ich aus dem Vollem schöpfen. Alles klappte gut, ich hatte keine Magenprobleme und konnte die nötigen Kohlenhydrate aufnehmen. Für dieses Rennen hatte ich meine gewohnte Ernährung auf dem Rad und beim Laufen umgestellt und somit mal was Anderes ausprobiert. Die zweite Hälfte des Marathons war trotzdem hart, denn neben den teils recht steilen Hügeln kam nun auch noch Gegenwind dazu. Trotzdem konnte ich einen fast konstanten Marathon laufen und verlor auf dem Rückweg nur zwei Minuten.
 
Mit der Marathonzeit von 3:27 Stunden kann ich zufrieden sein, da insgesamt nur zwei Profis unter drei Stunden blieben. Auch mit meinem 33. Gesamtplatz (4. Platz in der Altersklasse) und der Finishzeit von 9:41 Stunden bin ich happy. Das Rennen soll härter und windiger gewesen sein als vergangenes Jahr, nur acht Leute blieben unter neun Stunden. Jensen musste auf den letzten Kilometern der Laufstrecke richtig kämpfen und konnte mit einem Endspurt über die letzte Meile noch einen Konkurrenten abfangen und mit sechs Sekunden Vorsprung den fünften Platz in seiner Alterklasse sichern. Auch der 101. Gesamtplatz und die Endzeit von 10:12 Stunden können sich sehen lassen bei diesen Bedingungen.

Wir sind beide richtig happy über unser Abschneiden beim IRONMAN CANADA - und haben die Quali für den IRONMAN HAWAII nicht angenommen. ;-)

Unseren Urlaub geniessen wir schon in vollen Zügen. Am Dienstag ging unser Flieger von Penticton nach Vancouver und jetzt reisen wir durchs Land.


       
 
 
   


In diesem glücklichen Sinne,
Andre

15.09.2009

IRONMAN CANADA: Der Flieger startet am 24.08. vormittags über Frankfurt nach Vancouver, um dann abends am 24.08 in Pentiction zu landen. Die Zeitverschiebung beträgt 10 Stunden, dass heisst, wenn das Rennen am 30.08. um 7 Uhr in Canada startet, ist es in Deutschland 19 Uhr. Also hab 19 Uhr die Daumen drücken. ;-) Mit der Startnummer 459 werde ich ins Rennen gehen ...

Die letzten beiden Wochen vorm Rennen stehen im Zeichen der Regenation. Regenation mag ich nicht so gerne.... irgendwie schmerzen in dieser Zeit die Muskeln mehr als sonst und das Hinterfragen, ob das Training ausgereicht steigt von Tag zu Tag.

Aber das Training und die Wettkämpfe verliefen dieses Jahr gut, so gar sehr gut! Ich habe zwar weniger und etwas anderes trainiert als sonst, dafür waren die Wettkampfergebnis wesentlich besser wie im letzten Jahren... was mich positiv stimmt!

Somit denke ich, ich bin auf den richtigen Wege und hoffe ich kann mein antrainiertes Leistungsvermögen umsetzen.

Ich freue mich aufs Rennen, vielleicht weil mein privates Umfeld dieses Jahr wieder stimmt und ich den Zuspruch bzw. den Rückhalt, aber auch den Ausgleich zum Sport habe! ;-)

Ich werde versuchen meine BLOG-Seite regelmassig mit Daten zufüttern....

Hier noch die Webseiten:
www.ironman.ca
www.ironmanlive.com

In diesem Sinne,
Andre

22.08.2009

Ostseeman: Eine Woche später und mit viel Training in den Beinen ging es nach Glücksburg...
Das Projekt (A350XWB-Barrel: Ein Composite Rumpf im Massstab 1:1) ist fertig und es wird beruflich wieder ruhiger. Somit schnell ein paar Tage freigemacht, um das Training wieder vernünftig aufzunehmen.

Staffelstarter: In der einen Schwimmen, in der anderen Staffel radeln ....

Um 7 Uhr morgens ging es auf die 3,8km lange Schwimmstrecke. Schnell setze sich eine zweier Gruppe ab, an der ich nach guten 800m rangeschwommen dran war. Da der Start eine Katastrophe war. Somit waren wir zu dritt..

Nach 2800m wurde das Tempo verschärft und wir konnten uns vom dritten Mann losschwimmen. An der letzten Eckboje habe ich das Tempo noch höher geschraubt... so dass wir die letzten 500m Anschlag geschwommen sind. Leider konnte ich beim Schwimmausstieg nicht mehr gegenhalten und bin mit 3 sec. und einer Schwimmzeit von 48:02 Minuten zweiter geworden. ;-)

Dann schnell zum ziehen und warten auf meinen Staffelschwimmer. Nach 1:05 Stunden kam Hendrik aus dem Wasser und ich konnte die 180km in Angriff nehmen. Sechs Runden a 30km! 
... Progressiv bin ich die Runden gefahren. So dass ich die Radstrecke nach 4:47 Stunden fertig hatte und unseren Läufer Frank starten konnte.

Fazit: Schwimmerstaffel: gewonnen, Radfahrerstaffel: 9.Platz ... es läuft. Ich wollte hart schwimmen und mit 85-90% über die Radstrecke bügeln. Ist mir gelungen!! Nächste Woche noch mal etwas mehr Training und dann mal gucken. ;-)

In diesem Sinne,
Andre

05.08.2009

Mitteldistanz in Waren: Nur vier Wochen nach der Mitteldistanz in Bergedorf geht es schon wieder über die gleiche Streckenlänge. Ich mag das Rennen an der Müritz, vor einigen Jahren bin ich schon mal hier gestartet und die Atmosphäre ist toll.

Die zwei Wochen nach dem Liga Rennen konnte ich nur die Kerneinheiten trainieren ... muss reichen. Viel Training steht dieses Jahr nicht auf dem Programm, weil die Zeit aufgrund der Arbeit nicht verfügbar ist. Also das beste draus machen ....

Mit der Startnummer 5 ging ich ins Rennen (die ersten 10 Athleten waren gesetzt). Das Rennen verlief beim schwimmen nach meinem Geschmack. Als erster einer dreier Gruppe konnte ich im strömenden Regen das Wasser nach 23 Minuten verlassen. Ich versuche meinen eigenen Rhythmus auf dem Rad zufinden und nach und nach schneller zu werden. Nach guten 10 Kilometer merkte ich ein schwammiges Gefühl am Hinterreifen. Ich schaue runter und dachte, misst der Reifen verliert Luft. Kurz angehalten, den Luftdruck geprüft und weiter ging's. Nur leider wurde die Luft immer weniger, so dass ein weiterfahren mit dem Schlauchreifen nicht möglich war. Also wieder gestoppt, Hinterrad raus, Schlauchreifen runter gerissen und neuen drauf .... Luft rein und weiter ging's. Ich hatte kurz überlegt auszusteigen, den Gedanken schnell wieder verdrängt.... wenn ich jetzt aussteigen, dann muss ich Morgen die Koppeleinheit machen. Somit mache ich das Rennen unter den Trainingsaspekt weiter.
Klar, die Motivation geht in dem Moment verloren, wenn Du an der Strecke stehst und die Leuten fahren an Dir vorbei. Egal, positive denken. Somit weiss ich, dass ich unter Wettkampfbedingungen so was kann. ;-)

Als 20er oder 25er bin ich wieder zurück auf die Strecke gegangen, um einige Leute einzuholen. Nach 25km habe ich noch mal gestoppt und geguckt, ob der Schlauchreifen noch fest auf der Felge sitzt, da beim abreizen der Reifens viel Kleber mit runter gegangen ist. 
Sah gut aus, aber ein Ungutes Gefühl fuhr mit. Trotzdem bin ich die Abfahren und Kurven langsamer gefahren ... Sicherheit geht vor!

Als 14er habe ich mein Rad wieder in der Wechselzone abgestellt und dann ab in die Laufschuhe. Das Laufen ging richtig gut und ich sammelte noch einige Athleten ein ... so dass ich als 8er und einer Laufzeit von 1:15 Stunden für die 20km finishen konnte.

Gesamtzeit: 3:47 Stunden

Fazit: Positive denken und das beste aus jeder Situation machen. Bin sehr zufrieden mit meiner Leistung! Der Plattfuss hat mich vielleicht 6-7Minuten gekostet und das Wetter war echt bescheiden! Dauerregen, Wind, aber die Veranstaltung ist gut organisiert ...

In diesem Sinne,
Andre

31.07.2009

Nächstes WE, nächstes Rennen ... es ging nach Grimma. 
Grimma liegt irgendwo in der Nahe von Dresden. Eigentlich wollte ich dort gar nicht starten. Aber unser Bundesliga Team war auf grund von Verletzungen geschwächt. Somit habe ich mich am Freitag Abend für diesen Start fürs Team entschieden.

Das Schwimmen war ein Überlebenskampf... treten, schlagen und Unterwasserdrücken. Alles andere es fair geht es zur Zeit in der Liga zu. Aber als 22ster war ich wieder an Land, um dann über die bergigen 6 Runden mit Windschatten fahren ums überleben zu kämpfen. Als 48ster konnte ich das Rad wieder abstellen und rannte die 10km in guten 35 Minuten runter und habe mich auf den 41ster Platz noch nach vorne gearbeitet.

Bin zufrieden mit dem Abschieden in der Liga, die Beine waren einfach noch müde von der Mitteldistanz ....

In diesem Sinne,
Andre

06.07.2009

Vierlanden Triathlon (2-82-21): Wow,... es läuft gut! Obwohl ich nicht wirklich zum trainieren komme, da die Arbeit zur Zeit überhand nimmt. Schichtarbeit und Rufbereichtschaft .... aber vielleicht genau deswegen, weil ich somit ausgeruhter in die Rennen reingehe.

Somit konnte ich einen Start-Ziel-Sieg in Bergedorf hinlegen. Nach 24 Minuten konnte ich die 2 km Wasser hinter mich bringen. Die 82 km auf den Rad habe ich in einem guten 40km/h-Schnitt bei 295Watt runter getreten, um dann den Halbmarathon in 1:19 Stunden runterzulaufen.

Das Rennen habe ich mit 18 Minuten Vorsprung in einer Zeit von 3:50 Stunden gewonnen! ;-)

        

Vielen Lieben Dank an den Support an der Strecke,
Andre

06.07.2009

3.TriBühne Norderstedt Triathlon (1,5-40-10,4): WOW, ein rundes Rennen. 
Start-Ziel-Sieg ...geil!
Nach 19:30 Minuten habe ich das Wasser mit meinem X-Terra VELOCITY 0.02 longleg verlassen. Dann schnell gewechselt und die vier Runden runtergedrückt. Nach einer guten Stunde (über 40Km/h bei 331Watt im Schnitt) konnte ich mein Rad wieder in der Wechselzone abstellen. Dann ab in die Laufschuhe und noch vier Runde runtergelaufen. Nach 2:01:30 Stunden und einer Laufzeit von 39:40 Minuten habe ich mit ca. 7 Minuten Vorsprung das Rennen gewonnen.
... geht doch!

     

  

In diesem Sinne, 
danke Mädels fürs Anfeuern (Ihr saht gut aus.... ;-)),
Andre

25.06.2009

Back into the real life: Die Zeit vergeht mal wieder rasant schnell. Zwischen Trainingeinheiten, Dienstreisen, Arbeit, Privaten Leben und den ersten Wettkämpfen hier in Deutschland, kommt keine Langeweile auf! ;-) 

Aber jetzt erst mal der Reihe nach... 
Beruflich ist es zur Zeit super Interessant, auch wenn ich viel arbeite und ein- bis zweimal pro Woche in Deutschland unterwegs bin... es bringt spass und ich lerne wieder eine Menge über das Material CFK. Aber was wichtig ist, dass Produkt was dabei raus kommt wird gut werden! ;-)

Sportlich versuche ich das Training irgendwie dazwischen zu legen... die ersten Radeinheiten habe ich wieder mit Schulle alias Silikon-Wade durchgezogen. --> gib mir noch ein paar Wochen und ich bin wieder auf Level! 
Ausserdem bin ich das letzte Wochenende mit dem PSV Eutin in Herrscheid beim Bundesligarennen gewesen. Das Ergebnis ist noch ausbaufähig, aber der Spassfaktor war wieder hoch. Topspeedwinnner im Teamrennen: Frank: 78Km/h; Andre: 75.5km/h; Johannes: 75Km/h; Schulle: 72km/h ....Jungs hat wieder spass gemacht. 
Morgen geht es zum Ligarennen nach Hannover.

Privat läuft es gut, zwischen grillen, Bierchen trinken, Freunde treffen, Kulturprogramm, Familie und mit Hannah spielen herrscht ein gutes Gleichgewicht. ;-)

     

  

  

In diesem Sinne,
tut auch immer was ihr tun wollt, aber tut es aus voller Überzeugung,
Andre

05.06.2009

Back at home: Irgendwie wieder schön im eigenen Bett zu schlafen. Mittlerweile bin ich gute zwei Wochen wieder in Deutschland und versuche langsam wieder ins Training rein zu kommen.

Die Rundreise durch China war genial und sehr interessant. Ich habe sehr viele Dinge erlebt und gelernt!

Auf diesem Wege möchte ich mich bei einigen Leute bedanken für die Unterstützung vor, während und nach dem Rennen.

Da sind meine Sponsoren:
->Niendorfer Laufladen / Saucony: Danke Christine und Lasse für die Sachen/Schuhe. Das Wettkampftrikot für China sieht gut aus! Ich werde es in CANADA gerne tragen. ;-)
->PowerBar: Danke Christian für die Naturalien von euch.... Die RIDESHOTS sind lecker!
->X-terra:
Danke Sören und Thorsten ... Der Neo lässt sich wieder gut schwimmen, ich hätte wohl besser den VELOCITY 0.02 für die Schwimmstrecke nehmen sollen. Wäre ist so warm gewesen. ;-) --> BLOG-Info1, BLOG-Info2

Und natürlich ein Dank an mein ganzes Umfeld, wie Familie, Sören (Brumming lebt), Greg, Anja, Klausi, Anja, Marc, Sandra, Marc-Alex, Jens, Nicola, Schulle/Bille, Nicole, Philipp-SUB3-Läufer, Carsten alias Holzfuss, Marc-UK-Läufer, Patrick, Mike, Thomas, Joachim, Jarmo, Frank, Wolfram, Kjell, Manos, Heiko, Björn, Andy alias Magic Hands, Ira ... und natürlich viele mehr. Aber ein besonderer Dank geht an die junge Dame für die viele positive Energie und die kulturellen wertvollen Abende. Du bist eine Bereichung ... fühl Dich gedrückt.

BILDER

In diesem Sinne,
geht raus und nimmt das Leben und vor allem den Sport nicht so erst, es gib wichtige Dinge im Leben,
Andre

14.05.2009

IRONMAN CHINA: Mein 19. IRONMAN... war für ein Rennen! Dieser Ironman war bis jetzt der härte, denn ich gemacht habe ...
Von ca. 320 Teilnehmern haben gerade mal 217 das Ziel erreicht. Wahnsinn oder Leichtsinn. Ich weiss es nicht und hinterfrage es auch lieber nicht. Ich wäre gerne aufgestiegen, da ich meinem Körper diese Belastung unter diesen Bedingungen nicht antun wollte und noch länger Sport machen möchte... aber ich habe gefinsiht und darauf bin ich stolz.

Jetzt aber zum Rennen:
Ich hatte einen guten Schwimmstart und konnte mich in der ersten Gruppe einreihen. Beim ersten Teilstück kam die Strömung von der Seite. Was noch gut zu schwimmen war. Die erste Eckboje erwischt ich mit voller wucht am Kopf, diese Boje war aus harten Kunststoff, meine Brille verrutschte und der Kopf brummte. Mist, dachte ich. Schnell Brille richten und die Gruppe wieder erwischen. Zum Glück kam auf diesem Teilstück die Strömung von hintern. Aber leider wurde die Abstand nicht geringer, also bin ich mein eigener Tempo geschwommen. Aber irgendwie fühlte ich mich kraftlos und müde. Vielleicht war es doch keine gute Idee mit Neo zu schwimmen, da die Wassertemperatur auf 26 Grad anstieg. Das letzte Teilstück ging voll gegen die Strömung und ich hatte das Gefühl, dass ich gar nicht von der Stelle komme... und es dauerte somit ewig bis ich endlich die Boje am Ausstieg erreicht. Dann hiess es raus aus dem Wasser und 200m laufen mit Neo. Ich habe mich fürs gehen entschieden und meine Badekappe weg geschmissen, damit etwas Wärme den Körper verlassen kann und dann ging es in die zweite Runde. Irgendwie bin ich diese Runde kraftlos durchgeschwommen... Im Wasser herrschte ein durcheinander von Athleten, die versucht haben diese Schwimmenstrecke zu überleben. Nach 44:53 Minuten hatte ich als 3.AK und Gesamt 8.Platz wieder festen Boden unter den Füssen. Den Neo habe ich gleich am Schwimmausstieg ausgezogen. Ich habe bekocht im Neo... Mit einem Puls von 180 Schlägen ging es in Richtung Wechselzelt. Dort schnell die Radsachen angelegt und ab auf die Radstrecke. Trinken, trinken, trinken und versuchen den Puls runter zubekommen... Die erste halbe Stunde habe ich es versucht und radelte mit 30 km/h durch die Gegend, aber der Puls ging und ging nicht runter. Egal, riskierte es ... somit bin ich die Radstrecke mit einem Puls von 160 durchgeradelt. Die Beine fühlte sich okay an, aber Puls macht mich nervös. Hinzu kam, dass ich trinken konnte und nichts passierte. Das Durstgefühl stellte sich nicht ein... ich habe über 10 Liter auf dem Rad getrunken und der Urin war Blutrot, was mich noch nervöser machte. Somit habe ich beschlossen die Radstrecke entspannt zu ende zu radeln und danach auszusteigen, weil es mir zu riskant war weiter zu machen und ich keinen Herzkasper machen wollte. Nach 5:14 Stunden erreichte ich die Wechselzone, ging ins Wechselzelt und überlegte: AUSSTEIGEN ?? Aussteigen tut am nicht und ausserdem fliege ich nicht nach China um auszusteigen, also raus auf die Strecke.
Mein Puls stieg auf 165 Schläge/Minute bei einer Geschwindigkeit von 5 Minuten pro Kilometer. Nicht gut und nicht schnell bei dem Puls... also Geschwindigkeit rausnehmen und gehen. Somit bin ich ab 3km gegangen, gewartet bis der Puls runter ging und wieder angefangen zulaufen. Mit diesem Rhythmus schaffte ich keine Meters. Egal, nicht mehr auf den Puls geachtet und von Aid Station zu Aid Station gelaufen. Was sich als schwerer erwies, als gedacht. Die Station waren laut Veranstalter 1,8 Kilometer auseinander, aber in Wirklichkeit waren es teilweise über 2 Kilometer und dass bei Temperaturen um 45 Grad im Schatten, denn wir leider nie auf der Strecke hatte. Somit bin ich teilweise mit einer 1,5 Liter Wasserflasche gelaufen/gewalkt. Die Flasche war leider nach 5Minuten schon so warm, dass man sie nicht mehr gebrauchten konnte. Ausserdem waren nicht alle Getränke kalt und Eiswürfel gab es auch nicht. Bei warmen Getränken spielt mein Magen nicht mit, das Resultat -> Durchfall. Super, dass auch noch. Also laufen/walken/Gebüsch. Nach 28km habe ich meinen Leidensgenossen gefunden, Patrice aus Frankreich. Wir haben uns gegenseitig geputscht zum laufen und mal wieder gehen. Nach 10:54 Stunden und dem Gesamtplatz 31 habe ich endlich diese „blöde“ Finishlinie gesehen und überquert. Wahrsinn oder Leichtsinn .... mit dieser Zeit hätte ich nicht gedacht noch soweit vorne zulanden.

Fazit: Vielleicht sollte der Veranstalter auf die Radstrecke richtige Flaschen stellen, die in den Flaschenhalter passen und nicht Wasserflaschen mit normalen Drehverschluss. PowerBar Gel gab es nur an zwei Station pro Runde, in der zweiten Runde nur noch an einer Station!
Alle 1,8 Kilometer Aid Station auf der Laufstrecke ist schon hart, wenn der Abstand wirklich stimmte. Ausserdem hatten nicht allen Aid Station PowerBar Gel, keine Eiswürfel und teilweise warme Getränke. Kilometerschilder wären auch gut gewesen oder einfach die Kilometer auf die Strasse spüren!! Es gab vielleicht gerade drei Kilometerschilder!
Wenn ich die Wahl hätte zwischen Malaysia oder China, dann Malaysia -> dort ist die Atmosphäre familiärer und man fühlt sich rundum versorgt!

Gratulation an die Hamburger Jungs (lasst uns HH ne Walking Gruppe aufmachen):
Kjell: 12:09 Stunden
Frank: 13:05 Stunden
Wolfram: 13:49 Stunden

... und eine riesen Gratulation an die Swisser Jungs:
Patrick: 2.Platz Gesamt
Mike: 3.Platz Gesamt
... wahnsinn!! Schönes Ding

Jungs, war schön mit euch diese Rennwoche zu erleben!
Gerne wieder, aber nicht in China.

IRONMAN Hawaii 2009, wäre schon geil gewesen. 10 Jahre nach meinem ersten Start dort. Aber die Pläne sehen anderes aus: IRONMAN Canada
Drei Rennen pro Jahr sind zu viel und vielleicht ist das 20. Rennen auch das erste über diese Distanz. ;-)

In diesem (Leicht/Wahn)Sinne,
Andre

25.04.2009

Der letzte Block: Die letzten Haupteinheiten konnte ich gut hinter mich bringen. Der Körper ist jetzt richtig müde und freut sich auf die Regenationsphase. Ich mache jetzt lieber weniger, als auf dem Plan geht. Denn jetzt ist weniger mehr, auch wenn es schwer fällt.

Meine Form ist schwer am Anfang des Jahres und ohne irgendwelche Vorbereitungstriathlon einzuschätzen. Schwimmen und Laufen müsste die Form stimmen, zum Radfahren kann ich nichts zusagen. Da ich die meisten Kilometer auf dem Cross- und Rennrad gefahren bin und vielleicht gerade mal 6x auf dem Triathlonrad gesessen habe.

Meine freien Trainingstage habe ich genutzt, um mal wieder mit meiner Nichte Hannah zuspielen!

  

Am Samstag geht es endlich los zum IRONMAN China. Mein Flug geht über Helsinki, Shanghai und dann Haikou. Haikou ist die Hauptstadt der tropischen Insel Hainon. Hainon ist für die Chinesen eine Urlaubsinsel, wie für die Deutschen Mallorca. 
Das Klima soll noch extremer sein als auf Langkawi beim IRONMAN Malaysia.

Meine Zielsetzung für Rennen ... hm, keine Ahnung... ich kenne die Gegebenheiten vor Ort nicht. Des weiteren habe ich mir nicht die Ergebnisliste und Starterliste angeschaut...
Was ich auch nicht mehr machen werde! Ich versuche das maximale an Leistung abzurufen und gucke dann, was dabei raus kommt.

Der Startschuss fällt am 19.April um 7 Uhr (MEZ+7Stunden) in China.

Ich werde mein Laptop ins das Reich der Mitte mitnehmen und versuchen regelmässig zu BLOGen:

In diesem Sinne,
Andre

09.04.2009

3.Belastungsblock: Schon wieder vier Wochen rum.... die Zeit läuft! Leider konnte ich nicht, wie geplant meine zwei Wochen Resturlaub nehmen, da ich Urlaubsvertretung für einen Kollegen gemacht habe. 
Aber Arbeit geht halt vor, damit verdiente ich zum Glück auch mein Geld.
Trotzdem habe ich versucht die Umfänge noch mal wieder hochzuschrauben und ich habe den ein oder anderen Abend lange im Fitnesscenter verbracht, weil es dort zur dem Zeitpunkt noch hell war. ;-)

Meine Trainingsinhalte konnte ich wie geplant umsetzen. Es standen wieder überlange Kopplungseinheiten auf dem Programm, die ich das erste Mal in der Klagenfurtvorbereitung trainiert habe auf dem Programm und der IRONMAN Klagenfurt war ein fast perfektes Rennen. Ausserdem Intervall-  und Kraftausdauertraining... 

Nach der dritten Belastungswoche, also diese Woche, steht keine Erholungswoche an, sondern weniger Umfang mit intensiven Sachen auf dem Plan. Also mal wieder was anderes Ausprobieren, als sonst! ;-) Ausserdem habe ich teilweise komplette Ruhetage gemacht!
Diese Tage habe ich zur Kulturellenbereichung genutzt -> Theater!
Ich habe meine Liebe  zum Theater wieder gefunden und habe mir einige Stücke angeschaut:
- Caveman
- Der schwarze Abt
- Villa Sonnenschein
- und heute Abend geht es zur Lesung von Richard David Precht

Das Wetter war/ist alles andere als gut und optimal für die Vorbereitung. Aber ich bin sehr zufrieden mit meinem Training und versuche, dass beste aus der Wettersituation zumachen.

        

In diesem Sinne und geht mal wieder ins Theater,
Andre

27.03.2009

Die Kooperation geht auch dieses Jahr mit PowerBar weiter, DANKE!

27.03.2009

2.Belastungsblock: Puh, auch drei Tage nach der letzten Belastung brennen mir noch die Beine... 
Der Resturlaub musste weg und somit habe ich zwei Wochen freigemacht.
Das Wetter war alles andere als optimal zum Radfahren, aber da musste ich jetzt durch. Die meisten Kilometer habe ich auf meinem Crossrad gefahren und nur einige wenig auf der Rolle zu Hause vorm Fernseher.

Die Woche habe ich die folgt aufgeteilt:
Montags war Ruhetag,
dienstags, mittwochs und donnerstags war der Hauptbelastungsblock --> langes Kopplungstraining,
freitags leichtes Training und Kulturprogramm,
samstags Tempotraining/Crosslauf (8.Platz beim BSG Tangstedter Forst) + lockeres Rollentraining
sonntags wieder eine längere Radausfahrt und abends ein lockeres Läufchen auf dem Laufbahn mit Fernsehen gucken!

Der Stundenschnitt war um die 35 Stunden pro Woche:
- Schwimmen: 4 Stunden
- Rad: 20-22 Stunden
- Laufen: 10-12 Stunden
- Stabi: 3 Stunden

        

      

RUHE steht diese Woche auf dem Programm! Einfach nur leichtes und lockeres Training nach Lust und Laune + arbeiten und früher aufstehen! ;-)

In diesem Sinne,
Andre

25.02.2009

1.Belastungsblock: Im Januar habe ich den ersten richtigen Belastungsblock für den IRONMAN China gestartet:
3 Belastungswochen bis zu 25 Stunden Training pro Woche und eine Regenationswoche.  
Aus den Belastungswochen heraus habe ich an zwei Crossläufe der BSG teilnehmen:
- Cross  Volkspark: 35:58 Minuten für 9520m (Platz 15)
- Cross Blankenese: 35:55 Minuten für 9400m (Platz 16)
Das Resultat war zufrieden stellend!

Die Startnummer 69 habe ich dieses Jahr bei der Wintercrosslaufserie.  ;-)

In diesem Sinne,
Happy Training,
Andre

08.02.2009

Frohes neues Jahr: Mein letztes Lebenszeichen auf der Homepages ist schon über 3 Monate her. Hm,...tat gut nix zu machen. Seit November habe ich das Training wieder aufgenommen und mittlerweile rollt es wieder.

Mein Wettkampfplan ist noch nicht ganz komplett, aber meine beiden Hauptwettkämpfe stehen:
-IRONMAN China am 19.April
-IRONMAN Kanada am 26. August

Leider müsste ich die Einladung zum Strongman in Japan aufgrund des IM China abgesagt. Die Streckenlänge wäre dort 3-155-42km gewesen. Ich habe den Start mit Rücksprache des Veranstalters auf das nächste Jahr verlegt.

Alle anderen Wettkämpfe plane ich im Verlauf der Saison, um meine Saisonhighlights herum. Es werden sicherlich wieder ein paar Starts für den PSV Eutin in der 2. Bundesliga und einige regionale Rennen sein. 

Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit und das Vertrauen meiner Sponsoren auch für dieses Jahr:

-> x-terra, ich bin gestand auf die neuen Neoprenanzüge. Den Velocity mit langen Bein bin ich schon Probegeschwommen. Geiles Gefühl!!!

-> Saucony und Niendorf Laufraden, danke für das Herbstpaket. Grelle Farben, aber sehr gut für die dunkle Jahreszeit und die Sommersachen sehen super im Katalog aus. Zu den Schuhe muss ich nichts sagen .... nur sie werden immer besser.

Hier noch ein Bild vom Silvesterlauf....

In diesem Sinne wünsche ich allen einen guten Start in die Saison,
Andre

08.01.2009

Winterpause: Nach dem letzten Bundesligarennen in Witten - mit der Mannschaft des PSV Eutin konnten wir insgesamt den 10.Platz verteidigen - befinde ich mich in der wohlverdienten Pause.

Okay, ich habe nach dem IRONMAN Klagenfurt nicht mehr viel trainiert, weil mir andere Dinge wichtiger waren, aber nach nun gut drei Wochen Pause blicke ich mit Abstand sehr gerne auf meine Saison 2008 zurück und muss innerlich grinsen. Was für ein geiles Jahr!

Ich habe nicht viele Rennen dieses Jahr gemacht, der Focus lag auf dem Training für die IRONMANs, welche dann ja auch sehr gut gelaufen sind: 
Der 18.Platz in Malaysia war der Hammer! Ich glaube, bei dem Rennen ist noch mehr drin. Im Rennen habe ich ein paar Fehler gemacht, ich habe sie analysiert und weiß jetzt, was ich anders machen sollte. Die Erfahrung zählt und bringt mich weiter nach vorne.
Im Juli dann der 43.Platz in Klagenfurt und schon einmal an den "SUB 9" gekratzt. Einfach nur GEIL.... 9:03:42 Stunden! Sicherlich hätte ich gerne eine 8 vorne stehen gehabt, aber ärgern oder stören tun die 3:42 Minuten mich nicht. Es war ein fast perfekter Tag. Das Wetter war nicht meins und die technischen Probleme am Rad haben etwas Zeit gekostet. Aber jetzt habe ich die Gewissheit, dass es machbar wäre unter 9 Stunden zu finishen und es ist noch nicht aller Tage Abend. ;-)

Bei beiden Rennen hatte ich die Quali für Hawaii in der Tasche und habe sie nicht angenommen. Immer wieder kommt die Frage nach dem WARUM und ich wiederhole mich gerne :
"Klar ist es ein geiles Rennen in Hawaii und dort treffen sich die Besten
der Besten, aber der Trip ist doch sehr kostspielig und es gib auch noch andere schöne Rennen. Hinzu kommt, dass ich schon im Jahre 1999/2000/2002/2003/2006 in Kona war."

Vielleicht könnte ich ja nächstes Jahr dort wieder am Start sein und meinen 20. IRONMAN, 10 Jahre nach meinem ersten Start in Kona zu machen. Wäre zumindest ein schöner Abschluss. ;-)

Aber zur Zeit sehen die Pläne noch etwas anders aus und ich mache noch ein wenig länger, so dass ich vielleicht erst im Jahre 2010 wieder nach Hawaii fliege. Zumindest weiß ich, dass ich mir in einigen Tagen - am 12.Oktober - das Rennen im Fernsehen anschauen werde und ein Bierchen darauf trinke. Somit verabschiede ich mich in die Winterpause. Ein paar Trainingsläufchen werde ich sicherlich zum allgemeinen Wohlbefinden machen und meine Pläne, was ich in 2009 machen möchte, weiter ausarbeiten... sozusagen das Eisen schmieden solange es heiß ist!

In diesem Sinne,
Andre

18.09.2008

2.DTL-Gelsenkirchen/Ostseeman: Puh, was für ein Wochenende. Am Samstag bin ich dieses Jahr das erste Mal in der Liga gestartet. Die Beine fühlten sich nicht wirklich gut an, da ich in der Woche erst wieder mit dem Training angefangen habe. Ich gönne mir immer 10-14 Tage Pause nach dem Ironman, um den Körper und Kopf die nötige Regenation zu geben.

Auf grund von Personalmangel bin ich eingesprungen. Das ganze Rennen war mir irgendwie zu schnell, da ich das ganze Jahr nicht wirklich auf Sprintdistanz trainiert habe. Der Platz 48 ist okay, der Akku war noch leer und ich hatte das Gefühl, dass ich nur auf 2-Zylinder anstatt 4-Zylinder zur Verfügung hatte. Meine Vereinkumpels finishten auf Platz 18/52/ 61 und wir belegten in der Tageswertung Platz 11 und in der Gesamtwertung nach 4 Rennen Platz 10. Ein Rennen in der 2.Bundesliga steht noch aus, am 31.08.2008 in Witten.

Am Sonntag ging es dann um 4 Uhr morgens Richtung Glückburg, da ich als Staffelschwimmer in der Triabolos-Staffel eingetragen war. Das Schwimmen war ein Kampf gegen die Naturgewalten. Der Weg raus war gegen die Sonne und der Weg zurück gegen die Wellen, hinzu kamen noch die Feuerqualen, die ganz schön gebrannt haben.

Um es vorweg zu nehmen, die Staffelwertung haben wir gewonnen. Obwohl ich eine 5-minütigen Zeitstrafe wegen 200m Abkürzen auf der Schwimmstrecke bekommen habe -schlechter Schnitt (200m in 5 Minuten). Nur leider weiss ich nicht wo ich abgekürzt habe, da ich eigentlich alle Bojen um schwommen habe. Ausserdem woher wollen sie wissen, dass ich abgekürzt habe? Die Badekappen hatten keine Nummer. Ausserdem wenn es jemand gesehen hat, dass ich falsch geschwommen bin. Warum haben sie mich nicht auf den richtigen Schwimmanschnitt zurückgeschickt? Fragen über Fragen. Egal, aber ärgern tut es mich trotzdem.

Leider musste unser Radfahrer Robert diese Strafe absitzen. Somit sass er 4:36 Stunden auf dem Rad, aber wir hatten immer noch genug nur Vorsprung. Somit konnte unser Läufer Daniel den Marathon entspannt anlaufen. Mit 2:52 Stunden für den Marathon und 8:18 Stunden Endzeit haben wir die Staffelwertung gewonnen. Jungs, war geil mit euch die Staffel zu machen.

Ausserdem Gratulation an alle Triabolos Teilnehmer, Frank "sub 3 marathon", Horst und vielen anderen Leuten, die auf der Strecke gesehen habe. Es war schön mal wie andere Seite einer Langdistanz zusehen und es hat mir spass gemacht euch zu supporten.

Die Veranstaltung ist sehr gut gelungen und besser organisiert als manch ein anderes IRONMAN-Event. Vielleicht stehe auch irgendwann mal hier hinter der Startlinie.

Schönen Gruss
Andre

05.08.2008

Race-Bilder aus Klagenfurt:

  

                  

         

05.08.2008

IRONMAN Austria in 9:03:42 Stunden

...oder ein fast perfektes Rennen - aber das perfekte Rennen gibt es bekanntlich einfach nicht. :-)

Ich bin mit dem Autozug angereist, was sich als eine interessante Sache herausstellte. Die Betten im Schlafabteil waren vielleicht gerade mal 1,70 Meter lang. Somit musste ich mit angezogen Beinen die Nacht über schlafen. Donnerstag Morgen um 8 Uhr traf ich dann mit dem Zug in München ein. Ab da hieß es dann noch gute dreieinhalb Stunden mit dem Auto nach Klagenfurt fahren. Gegen Mittag traf ich bei der Familie Knees in Kentschach (gute 7 Kilometer zum Start) ein.

Am Donnerstag sind wir (Petra, Wolfgang und ich) noch eine lockere Runde auf der IM-Strecke gefahren, nach guten 50 Kilometer und einigen Stopp am Rande des Wörthersee waren wir wieder zu Hause. Dort die letzten Sachen ausgepackt, frisch gemacht und angefangen so viel Nudeln wie möglich zu speisen.

Am Freitag ging es nach dem Frühstück zum Wörhersee zum Schwimmen - ein Traum das Wasser und die Aussichten. Anschließend habe ich mich registrieren lassen und bin ein wenig über die Messe geschlendert. Danach ab nach Hause, Beine hoch und am Nachmittag noch mal mit dem Auto die Radstrecke abgefahren. Abends ging es zur Pasta-Party, also wieder Nudeln essen...

Am Samstag Nachmittag habe ich mein Rad eingecheckt, danach die Beine wieder ausgeruht, wieder Nudel gegessen und früh ins Bett.

Am Sonntag morgen um 4 Uhr klingelte der Wecker, frühstücken und ab zur Wechselzone. Dort die letzten Vorbereitungen am Rad getroffen und dann zum Strandbad, wo der Schwimmstart war. Umziehen und etwas Einschwimmen - warten auf den Start. Um 7 Uhr endlich der lang ersehnte Start, die Profis sind gute 30 Meter vor den Age-Groupern gestartet. Die ersten Meter waren sehr entspannt - keine Schlägerei oder drängeln. Somit konnte ich schnell meinen Rhythmus finden und habe mich auf die Jagd der Profis gemacht. Nach und nach habe ich diese eingeholt. Leider bin ich nicht ganz bis an die Spitze gekommen, aber mit meiner Schwimmzeit von 49:45 Minuten bin ich sehr zufrieden.

Schnell wechseln und ab aufs Rad. Das Wetter war jedoch alles andere als einladend. Laut Vorhersage sollte es bis zum Nachmittag trocken und um die 20 bis 23 Grad werden. Aber leider kam es anders. Es war kalt und regnerisch. Mir wurde auf der gesamten Radstrecke nicht wirklich warm. Hinzu kam, dass mir bei Kilometer 50 die Kette beim Runterschalten ab fiel und sich richtig verklemmte. Also absteigen und die Kette lösen, Mist. Somit ging es mit schmutzigen Fingern weiter, zum Glück hatte ich schwarze Sachen an und genug Wasser zum Reinigen der Finger von oben.

Bei 60 Kilometer ging es zum Rupertiberg mit 12 Prozent Steigung über 2,5 Kilometer. Als Hamburger ist das schon eine richtige Herausforderung, die ich aber gut meisterte. Die letzten 30 Kilometer der ersten Radrunden vergingen mit leicht abschüssigen Profil sehr schnell. Dann ging es in die zweite Radrunde. Bei Kilometer 120 klapperte es am Rad und ich habe mich gefragt, was zum Teufel ist das! Außerdem hörten sich beim Schalten die letzten Gänge so komisch an, bei Kilometer 130 sprangen die letzten Gänge nur noch... Ab Kilometer 140 wurde klar, warum ich nur ersten vier fünf Gänge schalten konnte. Das Ritzelpaket hatte sich gelöst und klappert fröhlich vor sich hin. Das bedeutet, anhalten, festziehen oder weiterfahren.

Bei Kilometer 150 am Rupertiberg kam Mike ein guter Freund und eine echte Radkanone. Ein bisschen Smalltalk am Berg mit Schweizer-Dialekt und ab ging es. Leider musste ich ihn ziehen lassen, da die letzten abschüssigen Kilometer aufgrund der Schaltung nicht mehr voll ausfahren konnte. Nach 4:53 Stunden habe ich mein Rad den Helfern in die Hand gedrückt und mich fürs Laufen fertig gemacht.

Ruhig anlaufen und den Rhythmus im strömenden Regen finden war nun das Motto. Was sehr gut klappte, nach Kilometer 10 eine kurze Pinkelpause und weiter. Die erste Runde lief – ich hatte nur die ganze Zeit Hunger. Bei Kilometer 29 musste ich kurz gehen, da ich die Strecke und die Leute nicht mehr sehen konnte. Der Blutzuckerspiegel war aufgrund der Kälte und Hunger abgesackt. Irgendwie konnte den Körper überzeugen weiter zu laufen, die letzten Kilometer waren hart. Da ich versuchen wollte unter 9 Stunden zu finishen... Leider musste ich durch die Verpflegungs-Station gehen, damit ich mir genug Energie zu führen konnte. Ich habe bei jeder Station 3 Becher Cola plus ein bis zwei PowerBar-Gels verzerrt und habe das Hungergefühl trotzdem nicht lindern können. Hinzu kam das „Pfützen-Springen“ oder Durchlaufen - die Beine sahen aus wie nach einem Crosslauf und die Schuhe wurden immer schwerer. Nach einer Marathonzeit von 3:15 Stunden konnte ich die Ziellinie beim Kärntner Ironman überglücklich überqueren.

Geiles Ding, schade, mit den 9 Stunden, aber das Wetter war nicht für mich gemacht. Ich musste bei diesen Umständen sehr viel essen, um viel Energie zum Warmhalten des Körper zu erhalten. Insgesamt belief sich mein Verbrauch auf 16 Gels und drei PowerBar-Riegel beim Rad sowie 15 PowerBarGels beim Laufen. Frag mich bitte nicht mehr nach den Geschmacksrichtung. :-) Hinzu kamen die technischen Probleme auf dem Rad, die doch Zeit kosteten, aber dafür hatte ich gute Beine beim Laufen.

Ich bin sehr zufrieden mit der abgerufen Leistung, das ganze Umfeld stimmte in Kärnten und somit auch die Leistung. Ich habe mich sehr Wohl gefühlt bei Familie Knees. Ihre leckere Verpflegung und die super Strecken-Kenntnisse haben mir sehr weiter geholfen, um an den 9 Stunden zu kratzen.

Am Dienstag ging es wieder Richtung Heimat über Ramsau (nette Wanderwege), München (sonnen im Englischen Garten), Düsseldorf (leider nur Regen), Bremen (mit Hannah spielen) und nach Hamburg (Trettboot fahren auf der Alster).

Salzburg:
  

Ramsau:
        

München:
  

Hannah:
   

Alster:
  

Vielen Lieben Dank für SMS, E-Mail, Glückwünsche und die Unterstützung vor, während und nach dem Rennen.

Ach ja, die Quali habe ich nicht angekommen. Wie immer die Frage: Warum? Neee, fünfmal reicht. Vielleicht nächstes Jahr! ;-)

„Es ist noch nicht aller Tage Abend“

Andre

25.07.2008

Taper-Phase: Wie immer sind die letzten Tage vor dem Urlaub auf der Arbeit stressig. Am Mittwoch Abend geht es mit dem Autozug von Altona nach München. Von dort aus sind es noch gute 3-einhalb Stunden bis Klagenfurt. Somit werde ich am Donnerstag mittig dort eintreffen und ggf. noch eine Runde mit dem Rad drehen.
Warum mit dem Auto runterfahren? Hm, ganz einfach. Ich werde noch ein paar erholsame Tage nach dem Rennen dort unten bleiben, um über Salzburg-München-Düsseldorf nach Hamburg zurück zufahren.
Wie körperliche Verfassung schwindelt zwischen fit, richtig fit bis müde und kaputt ... Zumindest konnte ich das Training so umsetzen, wie ich es mir vorgenommen habe. Es ist seit langen wieder eine Vorbereitung ohne Probleme oder irgendwelchen Rückenproblemen gewesen. Ich habe einfach mal auf den Körper hört .... teilweise habe ich auch komplette Ruhetag mit gar kein Training gemacht, nicht wie es immer heisst, aktive Erholung, nee, nix gemacht! Tat gut, auch wenn es schwer gefallen ist.
Ausserdem wurde mir gesagt, dass ich wesentlich entspannter und erholter aussehe, wie im Vorfeld von Malaysia. 
-Stimmt mich positiv bis Rennen-
Ich habe auch gute 1.5kg mehr auf den Rippen und fühlte mich besser damit.

Am Sonntag, den 13.07. um 7 Uhr ist der Start am Wörther See, mit der Startnummer 711 werde ich ins Rennen gehen.

Unter
www.ironman.com
www.ironmanaustria.com
findet ihr ein paar Info's und könnt das Rennen dort verfolgen.

Im Vorfeld möchte mich schon bei einigen Leuten bedanken ohne denen einige Sachen gar nicht möglich gewesen wäre.
Brumming alias Sören: .... schön Freunde zum grillen und Bier trinken zu haben .... und mehr!
Andy: Ich nenne Ihn einfach nur Magic Hand, meine Physio ...
Nicole: ... für die Speedeinheiten im Wasser
Phil: ... für die Laufeinheiten in der Mittagspause, auch wenn wir nicht immer gemeinsam wieder ins Werk gelaufen sind
Heiko: ... für die interessanten Einfüsse in meinen Traininsplan. ;-)
Meine Nachbarn: ... fürs Grillen im Garten mit Ouzo und den interessanten Unterhalten
Schulle: .... für die Radeinheiten, in denen Du mich platt gefahren hast!
Daniel: .... fürs Rad einstellen und den Kaffee
X-Terra: .... für den geilsten Neo der Welt
saucony: ... für die besten Schuhe der Welt
und natürlich den Rest der Familie. Hannah, ich komme bald wieder vorbei zum spielen!

Also in diesem Sinne,
eurer Andre

08.07.2008

Race-Weeks: Das Rennen in Trittau/Grossensee über die Sprintdistanz verlief gut. Obwohl ich aufgrund der langen Einheiten die Grundschnelligkeit fehlte und am Mittwoch noch eine langen Belastung (130km+31km) hatte. Mit dem Gesamtplatz 2 und dem Betriebsmeistertitel kann ich gut leben.
Nach dem Schwimmen und Radfahren lag ich mit einer Minute in Führung, bei Kilometer 2 musste ich mich Stefan Bergermann geschlagen geben, der über die 5km eine Zeit von 16:20min gelaufen ist.

Vierlanden Triathlon sollte der letzte Formtest für den IM Klagenfurt werden. Nach 18:15min konnte ich die 1500m beenden, bis 17km lag ich noch in Führung, dann überhole mich Olli. Ich konnte mit Abstand mitfahren, bei 26km dann der Platten, bis zu diesem Zeitpunkt zeigte der Tacho einen Schnitt von 42,5km/h an..... Scheisse. Ich denke, aufgrund des Dauerregens und der vielen kleinen Steine muss sich ein Stein auf dem Schlauchreifen festgesetzt haben und durchgedruckt haben.
Egal, die Form beim Schwimmen und Rad waren gut und fühlen sich auch gut an. Obwohl ich in der Woche meine letzte lange Belastung (150km+25km) hatte.

Am Dienstag und Mittwoch gab es noch etwas Speed-Kopplungstaining und ab jetzt wird getapert.... bin mal gespannt, was dabei raus kommt. Da ich das Training doch sehr anders gestalten habe und schon vier Wochen vom Rennen die Umfänge sehr weit runter gefahren habe. Nach dem Rennen kommt vielleicht die Auflösung. ;-)

In diesem Sinne,
Andre

03.07.2008

Training II: die Zeit läuft .... zwischen Training, Arbeiten, essen und schlafen bleibt nicht mehr viel Zeit für irgendwas anderem.
Die Ruhewoche nach dem ersten Belastungsblock hat Not, in der Woche habe ich gerade mal 10 Stunden Training geschafft, weil der Körper und vollem der Geist keine Motivation zum Training fand.
Den zweite Belastungsblock für den IRONMAN Klagenfurt habe ich letzten Sonntag beendet und sehr gut überstanden. Der Wochenumfang lag wieder um die 30 Stunden pro Woche mit überlangen Koppeleinheiten und etwas Tempo.
Danke schön an Schulle für die Radeinheiten und interessanten Gespräche auf dem Rad. ;-) Drücke Dir die Daumen für ein geiles Rennen beim IRONMAN France am Sonntag... lass es rocken.
Diese Woche habe ich die Umfänge raus genommen und vermehrt Tempo trainiert.
Am Samstag steht mein ersten Rennen -Midsommer Triathlon- nach dem IRONMAN Malaysia auf dem Programm. Ich bin schon etwas nervös, da ich meine Leistungsfähigkeit überhaupt nicht einstufen kann. Zumindest fühle ich mich gut, zwar nicht richtig frisch, da das Training aus den letzten Wochen schon sehr gezerrt hat und mir sicherlich die Spritzigkeit für die kurzen Sachen fehlt.

Ich gratuliere noch einen guten Freunden zum finsihen beim IRONMAN Lanzerote:
-> Joachim, geiles Rennen: unter 10 Stunden und die Quali für Hawaii.
-> Brumming war auch dabei, netter Bericht unter: http://brumming.blogspot.com/
-> Marc alias Vielstarter
-> Maggie's Andre, müssen unbedingt mal wieder was zusammen machen
-> Björn, schön, dass wir es doch noch mal geschafft haben zusammen Rad zufahren
-> ... und natürlich die Jungs aus dem Verein www.TRIABOLOS.de

In diesem Sinne,
gutes Training,
Andre

20.06.2008

Training I: Endlich eine Ruhewoche..... die letzten drei Wochen waren mit Training voll gestopft. Mein kleines Trainingslager über die freien Tage und neben der Arbeit verlief richtig gut.
Ich bin pro Woche über 600km Rad gefahren und über 100km gelaufen, das Schwimmen habe ich nur zur Regenation genutzt und nicht mehr als 9 km pro Woche geschwommen.

Zum Glück hatte ich bei einigen Radtouren ein Wegbegleiter, Schulle alias Silikon-Implantat-Wade. Somit gingen die langen Radtouren schneller und einfacher vorbei. DANKE!!

      
--> die Dame hinter uns war nicht sehr gesprächig, aber günstig. ;-)

Diese Woche lege ich die Beine hoch .... auch mal schön!

In diesem Sinne,
Andre

22.05.2008

Kaltenkirchener Stadtlauf: Platz 3, die Beine waren ganz schön müde vom Marathon. Die erste Runde bin ich noch 18 min. gelaufen, dann wollten die Beine nicht mehr so schnell. Aber mit der Zeit von 37:32 min. bin ich solala zufrieden.

05.05.2008

Hamburg Marathon, aber liest selber, was ein Arbeitskollege geschrieben hat:

Hallo Zusammen,
Um es vorweg zu nehmen: Mein Marathondebüt war ein Erfolg. Leider habe ich vor lauter Erschöpfung, Glück, Euphorie vergessen, meine Zeit im Zieleinlauf abzustoppen und deswegen habe ich die genaue Zeit noch nicht... entweder 3:26 oder 3:27.

Ich danke allen, die mir viel Glück gewünscht haben, die mich angefeuert haben und den Leuten, die nach dem Lauf bereits Gratuliert haben.

Aber vor allem danke ich Andre!!! Er ist ein grossartiger Sportsmann. Ich hatte nie den Gedanken aufzugeben, aber nur durch seine Erfahrung und sein Können in der Führungsarbeit habe ich die letzten 10 km mehr oder weniger souverän gemeistert. Ich denke nicht, dass ich ohne ihn die 3:30:00 geknackt hätte.

Ausserdem danke ich meinem Freund Herbert (siehe weiter unten).

Es folgt eine kurze Abhandlung der Ereignisse, für diejenige, die es interessiert:

Ab 7:30 kamen die Läufer zusammen, um sich auf dem Heiligen Geist Feld umzuziehen, sich warm zu machen und die letzten Geschäfte zu erledigen. Für letzteres waren Dixiklos aufgestellt und wie es dann so ist, war ab 8:15 nicht mehr daran zu denken ein solches aufzusuchen. Die Schlangen davor und der Geruch darin, hätten wohl einen pünktlichen Start gefährdet.

ImmodiumAkut sei Dank, ich musste keines mehr aufsuchen. Letzte Vorbereitungen... Scheisse... Vaseline vergessen... Egal, irgendeiner wird mir schon aushelfen. Und so war es auch. Die Läufer unter Euch wissen, wo man sich so etwas hinschmiert, dem Rest überlasse ich es, sich seiner Fantasie hinzugeben.

Die Sonne brannte bereits, aber der Wind war noch kalt. Einige der anderen zogen lang an, obwohl die Veranstalter vor der kommenden Hitze warnten. Ich bin etwas frierend im T-shirt und in kurzer Hose um 8:30 in meinen Startblock gegangen, wo ich mit einem Bekannten von Andre (vielfacher Hamburg-Starter), die viel zu langsame a-capella Version der live-gesungenen Nationalhymne genossen habe. Wenigsten blieben wir verschont von den üblichen Laufveranstaltungs-Heissmacher-Liedern.

Denkste! 9:00, die Glocke wurde geschlagen und prompt dröhnte der Robbie Williams mit „Let me entertain you“ über die heisse Meute. Es ging ein Ruck durch die Menge, als jeder der 19000 bereits beim Start versuchte einen Vorteil über die Konkurrenz zu bekommen. Oder wollten alle noch mal die Elite-Kenianer von Hinten sehen??? Im Massenstart dauerte es rund 3 Minuten bis ich endlich die Startlinie überquerte.

An den Sex-Shops der Reeperbahn vorbei, ging es mit einem Schnitt, der einige Sekunden langsamer als angedacht war, Richtung Altona.

Kaum zu glauben: Die ersten „Drop-outs“ gab es bereits nach 500 m...

In Altona wurde es dann super eng und der Schnitt ging noch weiter in den Keller, glaube ich jedenfalls, denn durch die dichte Läufermasse waren die Kilometermarkierungen nicht immer auszumachen. So konnte ich nur sporadisch abstoppen.

KM 5, der erste Wasserstand – und los ging das Gegrabsche und Gedrängel. Allerdings war der Schnitt wieder (fast) im grünen Bereich.

Es war immer noch sehr voll, als wir endlich auf die Elbchaussee bogen.

Dann endlich, von ferne konnte ich das S-Bahnschild sehen, das als Rendezvous-Punkt mit Andre ausgemacht war – bei KM 9.

Ich war froh ihn zu sehen, da es doch immer noch voll war und auch mehr Zuschauer am Rand standen. Zwischen der Wasseraufnahme bei KM5 und dem Rendezvous-Punkt hatten wir uns ca. 30 Sekunden vor den Zeitplan erlaufen, bei einem Puls von 145.
Dann ging es and den Landungsbrücken vorbei, die voll besetzt waren mit Zuschauern  - ein Höllenlärm und viel Gänsehaut.

Dann in den Tunnel. Hier verabschiedete sich Uli (der Bekannte aus dem Startblock) wegen zu hohem Puls und Andre und ich machten weiterhin einen guten Schnitt. Immer so 3-4 Sekunden schneller pro Kilometer als geplant.

Fühlte sich gut an, alles unter Kontrolle.

So ging es an der Alster vorbei nach Norden. Die Zeit und Kilometer rauschten nur so an mir vorbei und bevor ich es mitbekam, waren wir am Halbmarathon punkt vorbei und liefen gut auf die 32 km zu.

Bis zu diesem Zeitpunkt war ich selber auch noch voll in der Kontrolle über mich selbst – keine Kunst, hatte ja genügend 32 km Läufe im Training absolviert.

Nichts desto Trotz hat sich Andre schon fast väterlich um mich Gekümmert: Wasser geholt, Gels gereicht und das Tempo reguliert.

Kurz vorher hatte ich das Gefühl mir würde Flau im Magen und ich bekam richtig Hunger. Ich liess das Geplante Gel bei 29,5 km aus wegen des Gefühls im Magen und ohne es zu Merken wurde ich wohl immer stiller, bis Andre mich bei KM 32 ansprach: „Du hast Nasenbluten“. Die Aussentemperatur stieg und stieg; ich hatte das Gefühl, ich könnte gar nicht so viel trinken wie ich eigentlich müsste.

In weiser Voraussicht hatte Andre genau dort jemanden postiert, der uns nun eine Flasche Cola reichte. Die Cola, ein Gel, und der Blutzucker kam wieder etwas hoch. Es ging wieder besser – wenn auch nicht glänzend.

Egal, die nächste Etappe war gesteckt: KM 37. Dort wartete meine Frau mit unserer Tochter sowie meine Schwestern und meine Mutter auf uns, mit zwei Flaschen Cola im Gepäck.

Mittlerweile empfand ich den Kilometerschnitt der anfänglich eher moderat erschien als unbarmherzig – kein Wunder. Hatten wir den selben Schnitt anfänglich bei Puls 145 gelaufen, so stieg er jetzt auf 155 bis 160.

Dann kam das KM 37 Schild an uns vorbeigeflogen. Ab an den linken Rand der Strecke und einbiegen in den Eppendorfer Baum. Da stand meine Frau und alle Müdigkeit war wie weggeblasen. Ich nahm ihr die Colaflaschen ab und drückte dabei noch mal ihre Hände und schon waren wir vorbei. Von allen anderen habe ich weder was gesehen noch gehört – absoluter Tunnelblick.

Genauso schnell wie die Müdigkeit verflogen war beim Anblick von Tina, genauso schnell kam sie zurück, als wir vorbei waren. Was nun folgte waren die längsten 5 KM meiner kurzen Läuferkarriere.

Die Cola half nichts. Sie war ziemlich warm und ich fühlte mich auch schon zu schleimig im Mund, als dass ich sie weiter trinken wollte.

Eine Flasche verschenkte Andre and irgendeinen Läufer, den wir überholten, die andere flog halb leer and den Strassenrand.

Und immer weiter in dem gnadenlosen Schnitt von unter 5 Minuten pro Kilometer. Meine letzte bewusste Ansage an Andre war: „Ich weiss nicht mehr, ob wir im Schnitt sind und bei welchem Kilometer, ich habe lange nicht mehr auf die Uhr geschaut“.

Das letzte mal als ich draufsah, war der Puls bei 168. Aber die Zeit? Der Schnitt? Keine Ahnung.

Ich reihte mich ein hinter Andre ein und starrte nur noch auf seine Füsse. Er redete auf mich ein, was ich aber nur noch teilweise bewusst aufnahm. So was wie: „Komm noch 20 Minuten“ und „Guck nur auf meine Füsse“.

Genau an diesem Punkt hätte ich, wäre ich alleine gewesen, den Kilometerschnitt in den Wind geschrieben. Was wahrscheinlich auch in gewissen Grenzen passiert ist. Andre, waren wir noch unter 5 Minuten auf den letzten Kilometern?

Ich habe nichts anderes mehr wahrgenommen als seine Füsse vor mir. Es ging noch um ein paar Kurven und auf einmal waren wir auf der Zielgeraden.

Es ging auf einmal wieder leichter und kurzweilig lief ich auf eine Höhe mit Andre und nahm auch den Jubel der Leute um uns herum war und dann war es geschafft – Zieleinlauf in einer Bruttozeit von 3:30 und Nettozeit von 3:26 oder 3:27 – also 3 Minuten unter geplanter Zeit.

Und dann passierte das, was die letzten 42,195 km kurzeitig aus meinem Gedächtnis strich. Beim Zieleinlauf fiel mein Blick auf einen Mann, der am Rand stand. Erst habe ich nicht geschaltet aber als ich schon vorbei war machte es klick: da stand er, der grosse Meister, mein treuer Trainingsbegleiter, nach dessen Trainingsplänen ich mich auf jeden meiner Läufe vorbereitet hatte und wie ich ihn (auf der Arbeit zumindest) immer nannte: „Mein Freund Herbert – der allwissende“. Herbert Steffny!!!

Ich ging zu ihm schüttelte ihm die Hand, sagte danke für seine Trainingspläne und redete kurz mit ihm. In diesem Gespräch viel sein Blick auf meinen Arm, an dem noch immer das Gel festgetaped war, was ich bei KM 29,5 hatte nehmen wollen aber nicht konnte wegen des Magens.

Das fand er so genial, dass er mich kurzerhand fotografierte, um mich, bzw. Das Bild in seine Laufseminare einzubauen.

Ts ts ts, mein Freund Herbert...

Anschliessend gab's Wasser und Alkoholfreies Weizenbier und mir wurde doch etwas mulmig im Magen.

Der Tag danach: Ich hatte schon schlimmeren Muskelkater – zum Beispiel nach dem Halbmarathon in Kiel und eigentlich ist alles wieder normal – aber wie kann es normal sein nach so einem Event? Was kommt jetzt, was nun?  Der Tag, auf den ich solange hingearbeitet habe, ist vorbei und irgendwie fühlt es sich seltsam an.

Jetzt heisst es, Zipperlein auskurieren, die ich mir bereits im Training eingefangen hatte und diese eine neue Blase am Zeigezeh des linken Fusses, die so prall gefüllt war, dass sie das Nagelende nach oben bog.

So, wie ende ich jetzt?

Danke an Andre und seine Freundin, Danke an Uli für eine gute Einführung in den praktischen Marathon sowie angenehme erste 15 km, an Tina und Lina, die mir immer die Freiheit gaben, meinen Trainingsplan auch zu leben und den Freunden/Familien and der Strecke!

Ich hoffe, Ihr habt Euch nicht gelangweilt, bei dem Gesülze, aber ich musste es einmal aufschreiben, um das Erlebte aufarbeiten zu können.

Der nächste Marathon kommt bestimmt,
Philipp

 

Anmerkung meinerseits: Mir hat es Spass gemacht mit Philipp zu laufen, gerne wieder!!

30.04.2008

Nachtrag IM Malaysia:

bei FahrBar

bei x-terra

25.04.2008

Hannah: Mal wieder zu Besuch in Bremen.... ich nutze noch die ruhige Zeit für die Familie und Freunde.
Somit habe ich mir die ersten beiden Zähne von Hannah angeschaut. ;-)

19.04.2008

X-TERRA Neoprentestschwimmen am Samstag, den 26.04.2008 im Reemtsma-Bad (Bertrand-Russell-Straße 4, 22761 Hamburg) von 11-13 Uhr.

Ich würde mich freuen, euch dort zu sehen.

15.04.2008

TEAM CEEPO

LINK

10.04.2008

Taufe: Am 30.März wurde Hannah in Bremen getauft.

Der Patentonkel ;-)

01.04.2008

Das Leben in Hamburg hat mich wieder. Die zwei Wochen Urlaub nach dem Rennen taten gut für Körper und Geist.
Leider ist mein Urlaubsbericht und die Bilder aufgrund eines Festplattencrash verloren gegangen. Somit gib es nur eine Kurzfassung des Urlaubs.
Nach dem Rennen ging es zu emmes, der sein Haus ca. 3 Minuten vom Strand entfernt hat.
Dort habe ich mein Rad und die Racesachen verstaut und einen Tag später meinen Trip gestartet.

Das erste Ziel war Siem Reap in Kambodscha, um dort die Tempelanlagen von Angkor anzuschauen. Für den Zeitraum habe ich meinen Guide für den Trip gemietet, der mich durch Tempelanlagen gefahren hat. Des Weiteren habe ich noch einen Bootstrip zu dem schwimmenden Dörfer gemacht.

Anschließend ging es nach Bangkok, um dort die Stadt, die Kultur und das Nachtleben zu erkunden. Bangkok ist eine sehr schöne und vor allem lebhafte Stadt.

Der letzte Stopp war auf Phuket, um dort noch ein paar Tage die Sonne zu geniessen. Nach zwei Tagen hatte ich die Nase voll von Phuket und habe die Heimreise nach Langkawi angetreten. Das einzige was ich dort gemacht habe, war ein Bootstrip zum Maya Beach und einigen anderen Insel. Die Insel war mir einfach zu überlaufen und zu stressig.

Somit habe ich die letzten Tage auf Langkawi verbracht und homestay bei emmes gemacht. Danke für die Unterkunft.

Das Städtehopping habe ich mit AirAsia durchgezogen und der durchschnittliche Flugpreis pro Ticket war 45€. :-)

In den zwei Wochen im Urlaub habe ich nix gemacht. Seit guten drei Wochen bin ich wieder in Deutschland und habe mir gleich aufgrund der klimatischen Bedingungen eine Erkältung eingefangen. Über die Ostertage habe ich wieder mit dem aktiven Sporteln angefangen.

 

Hier noch ein paar Sachen vom IRONMAN Malaysia:

Youtube --> bei 4:40min. laufe ich durchs Bild. ;-)

tri-mag

           

     

  

In diesem Sinne,
Andre

27.03.2008

Die letzte Speedwoche und Abreise:
Die Tempowoche war gut und tat weh, alles was weh tut macht schnell, .... glaube ich zu mindest! ;-)
Aber zum Glück hatten wir am Wochenende richtig gutes Wetter und ich konnte meinen Wettkampfbock mit den Zippies noch mal ausführen.
Diese Woche steht im Zeichen der Reganation oder besser gesagt, ich habe eh keine Zeit fürs Training. Da die letzten Tage vor dem Urlaub auf der Arbeit immer sehr stressig sind.
Also passt es ganz gut.....

     

... das letzte Bild entstand am Sonntag Abend in der Kneipe. ;-)

Am Donnerstag Abend geht es los, somit habe ich am Donnerstag noch genug Zeit für meine Sachen zum packen.
Der Flug geht über Frankfurt-Singapur-Langkawi. Der Radtransport wird wieder sehr interessant werden, fliege diesmal mit Singapur Airlines, um den Stress aus dem letztes Jahr zu vermeiden. Der Deal ist ein Karton, der mit Rad nicht schwerer sein darf als 15kg, dafür verrechnet SA nur 6kg. Diese 6kg kosten pro Weg "nur" 250 Euro. Schriftlich habe ich leider nicht! Schauen wir mal.

Mein Notebook werden ich mitnehmen und wieder im BLOG schreiben.

In diesem Sinne,
seit artig und hab eine Menge Spass,
Andre

13.02.2008

Regenationswoche plus Speedwochenende und erste Speedwoche:
Fange ich mit der REKOM Woche an, .... schön. Es tat gut ein paar Tage die Beine nach den zwei Wochen Trainingslager hängen zu lassen. Am Montag und Dienstag habe ich nichts gemacht. Am Mittwoch ging es zur Leistungsdiagnostik Rad - Lauf.
Der Radtest wurde gestartet mit 150Watt bis 350Watt alle 3 Minuten um 20 Watt gesteigert plus eine Minute Entbelastung, max. 652WATT --> :-). Dann etwas die Beine locker ausgerollt und anschliessend ging es aufs Laufband. Dort startete ich mit 11 km/h bis 16 km/h, gesteigert alle 5 Minuten um ein km/h plus 20km/h bis nichts mehr ging.... nach 5 Minute war ich platt. 
PUH, ... was tut man nicht alles, um wieder aktuelle Daten fürs Training zu haben.
Am Wochenende habe ich den ersten Speedblock durchgezogen, zum Glück spielte das Wetter gut mit....
Speedwochen tun immer weh und die Toleranz der Nachbarn ist auch begrenzt, somit musste ich mein Rollentraining in den Keller verlegen. In meinem Keller herrschen optimale klimatische Bedingungen für Malaysia. Ich schätze gute 28 Grad (die Heizung ist gleich neben an), kein Wind und nach ein paar Stunden ist auch die gewollte Luftfeuchtigkeit reicht.
Somit bin ich die Temposachen dort gefahren. Am Wochenende ging es wieder raus auf die Strasse, dort erlebte ich am Samstag den krassen Gegensatz .... Schnee und am Sonntag wieder traumhaftes sonniges Wetter.

  

Noch eine Woche Speed und dann wird regeneriert,

In diesem sinne,
Andre

04.02.2208

Die Kooperation geht auf dieses Jahr mit PowerBar weiter,
TEAM ELITE 2008.

02.02.2008

Trainingslager in Hamburg ... ist geschafft. 
Zum Glück waren in den 18 Tagen Training die Temperaturen um die Null Grad und der Regen hielt sich auch in Grenzen. Somit könnte ich meisten Einheiten draussen durchziehen. 
Im Trainingslager bin ich noch den BSG Crosslauf in Volkspark-Bahrenfeld gelaufen. Die 9.6km konnte ich als 17er und in der Zeit von 35:29 min. beenden.
Das Training verlief fast planmässig, 2-3 Einheiten konnte ich auf grund einer Ischiasreizung nicht umsetzen. Ausserdem gönne ich mir heute Ruhe, da es nur regnet.... 
Montag und Dienstag steht auch noch Ruhe auf dem Programm, um den Ischias und den Körper etwas zu regenerieren.

Bilanz der 18 Tage:
Schwimmen:   40.5 km
Rad:                 1280 km
Laufen:              250 km
Stabi:                7:45 Stunden
Gesamtzeit:      87 Stunden

20.01.2008

IRONMAN Malaysia

--> angemeldet !
--> Flug gebucht !
--> Hotel wird nächste Woche gebucht! 

==> Race Day 23.02.2208

18.01.2008

CEEPO TT VENOM

       

Mein Bike für diese Saison .... die ersten Probefahren waren ein Traum. 
... und wurde zusammengebaut von 

Danke Daniel !!!

Schaut mal  bei Daniel vorbei und stöbert mit einem Café Latte in der Hand durch den Laden.  :-)

16.01.2008



Dieses Jahr werde ich mit den Neoprenanzügen von XTERRA in die Fluten springen. 

08.01.2008

Auch 2008 geht die Kooperation mit Sportteam Augath und Saucony weiter. Die Schuhe sind einfach genial..... ;-) 

 

7.01.2008

Frohes neues Jahr: Ich hoffe, Ihr habt die Weihnachtstage und den Rutsch ins neue Jahr gut überstanden! :-)

Bleibt gesund und habt eine Menge Spaß in diesem Jahr.

In diesem Sinne,
eurer André

01.01.2008

Silvesterlauf: Diesmal ging es am 31.12.2007 als Speedlauf um die Alster. Diese Veranstaltung wurde von einer politischen Partei ins leben gerufen.
Ich bin mit Kjell über die Alsterwanderwege zum Lauf geradelt. Dann etwas  eingelaufen und los ging es um 14 Uhr. Kjell hat schon wieder einen Speed in den Beinen. Musste Ihn leider ziehen lassen... hatte ich mir aber schon gedacht. Nach 27:31min für die 7.5km mit Zickzacklaufen um die Fussgänger konnte ich hinter Kjell als zweiten den Lauf beenden!
Dann wieder ab aufs Rad nach Hause und sich auf die Silvesterabend vorbereiten.

31.12.2007

1. Belastungsblock: Über die Weihnachtstage habe ich den ersten Belastungsblock für die neue Saison durch gezogen.


10 Tage Training:
- 15 km Schwimmen
- 745 km Rad
- 120 km Laufen
- 5 Stunden Stabi

30.12.2007

VERKAUF: unter VERKAUF gib es neue Sachen.... der Keller muss leer werden, kein Platz mehr!

16.12.2007

CROSS-Saison 2007/08: Diese Saison ist eröffnet.... zwei Läufe bin ich schon für Airbus gelaufen:

Am 24.11.2007 im Stadtpark: 10.4km in 39:41 Minuten, Platz: 34

und am 15.12.2007 im Volkspark: 10.6km in 41:57 Minuten, Platz: 24

Tendenz der Leistung steigend oder ich sollte das Radfahren vorm Laufwettkampf mal weglassen. ;-)

16.12.2007

André (Mitglied #78) stellt sich vor:

triabolos

24.11.2007

Hannah erblickte am 05.11.2007 das Licht der Welt. Sie brachte stolze 3280g auf die Waage bei einer Grösse von 50cm.

Schönen Gruss,
Onkel André ;-)

11.11.2007

Trainingsstart: Nach guten 6 Wochen Pause, habe ich wieder das Training aufgenommen und die letzten schönen Tage genossen.

24.10.2007

Neuer Verein: Jetzt bin ich ein richtiger Hamburger... und starte für die triabolos

  

18.10.2007

IROMAN HAWAII-update: Oh, da lag ich wohl ziemlich daneben mit meinem Race-Tipp

Männer
1. Chris McCormack (AUS) 8:15:34
2. Craig Alexander (AUS) 8:19:04
3. Torbjorn Sindballe (DEN) 8:21:30
4. Timothy DeBoom (USA) 8:22:33
5. Marino Vanhoenacker (BEL) 8:23:31
6. Chris Lieto (USA) 8:25:49
7. Eneko Llanos (ESP) 8:26:00
8. Luc van Lierde (BEL) 8:30:01
9. Michael Lovato (USA) 8:33:28
10. Patrick Vernay (NCL) 8:35:10

Frauen
1. Wellington, Chrissie (GBR) 9:08:45
2. McGlone, Samantha (USA) 9:14:04
3. Major, Kate (USA) 9:19:13
4. Lawn, Joanna (NZL) 9:26:47
5. Preston, Rebecca (AUS) 9:26:55
6. Keat, Rebekah (AUS) 9:27:19
7. Griesbauer, Dede (USA) 9:33:34
8. Cave, Leanda (GBR) 9:36:10
9. Granger, Belinda (AUS) 9:37:54
10. Csomor, Erika (HUN) 9:39:47

15.10.2007

IRONMAN HAWAII: Mit einem weinenden und mit einem freuenden Auge blicke auf dem morgigen Samstag.

Klar, wäre ich gerne wieder in Hawaii gestartet (Quali hätte ich aus Malaysia gehabt), aber nach der letztjährigen Teilnahme und insgesamt fünf Starts dort, tut es gut etwas Abstand vom Rennen zubekommen. Ausserdem ist es auch eine Finanzielle Sache.
Logisch werde ich mir das Rennen anschauen..... schön ein Bierchen und ein paar Chips das Rennen mit ein paar Kumpels verfolgen.

So 14.10., ab 0:15 Uhr: ARD (310 Minuten)
www.ironmanlive.com (liveticker)

Mein RACE-Tipp:

Männer:

1.Brown
2.Al-Sultan
3.Bracht
4.Beke
5.Bell
6.Vanhoenacker
7.Leigh
8.Raphael
9.Sindbelle
10.Vucko

DNF:
Stadler
McCormack

Frauen:

1. Jones
2. Badmann
3. Leder
4. Ficker
5. Brede
6. Granger
7. Major
8. Lawn
9. Waitz
10. Bentley

12.10.2207

Rahmensponsoring

 

04.10.2007

Wette verloren - Beck's Kiste nach Gersthofen gefahren.....
Letztes Wochenende ging es nach Gersthofen, um die verlorene Wette zwischen Fabion (München/Wettkampf: Roth 10:39 Std) und Thomas (Bremen/Wettkampf: Frankfurt 10:48 Std) einzulösen. 
Die Revanche-Wette für das Jahr 2008 wird gerade ausgearbeitet....  ;-)

Bilder

25.09.2007

 

You_Tube_AK_WM_HH

20.09.2007

AK WM in Hamburg - Die Rennwoche: Was für ne geile Woche... WM Fieber in der eigenen Stadt. Manchmal kam mir die Stimmung und Atmosphäre wie beim IRONMAN Hawaii vor, nur leider waren die Temperaturen nicht ganz so. Zum Glück war es die meiste Zeit trocken und die Woche verging im Fluge....

- Montag stand gar nichts auf dem Programm, nur erholen vom Ligarennen und Fahrerei aus Schneeberg.

- Dienstag habe ich meine Unterlagen fürs Rennen nach der Arbeit abgeholt, um den großen Ansturm zu umgehen. Abends wollte ich auf die Bahn noch ein paar 1000er Läufe absolvieren. Der Sportplatz war belegt - Mist Fußballer auf den Platz. Hilft nichts, ab in den Wald und dort nach Zeit die Kilometer runter laufen. Anschließend ging es noch mal ins Schwimmbad zum Spezialtraining, was mich dieses Jahr schnell gemacht hat. ;-) Die 200 Meter-Serie um die 2:25 Minuten geschwommen. Cool, fühlte mich entspannt an. Ich glaube, ich werde dieses Trainingsprinzip patentieren lassen.

- Mittwoch ging es noch einmal aufs Rad, Gewöhnung an den Triathlon-Bock - die Sattelüberhöhung macht mich noch mal fertig. Abends noch einmal den Rücken durchkneten lassen. Was für Hände!!!

- Donnerstag wieder ein lockeres Läufchen - es ging gar nichts. Meine Beine waren schwammig - egal, das Gefühl verdrängen.

Freitag hieß es noch mal ne lockere Schwimmeinheit, mit ein paar 100 Meter Bahnen, die ich zügig schwamm. Dann ging es ab auf die Messe und abends zur Nudelparty.

Sonnabendmorgen bin ich den Deutschland-Einteiler ein wenig Probe gelaufen, danach gefrühstückt und das Rad präpariert. Um 15 Uhr war der Start des Weltcup-Rennen der Frauen, somit die Räder ins Auto und ab in die Stadt. Nach dem Rennen galt es das Einchecken des Rades und ein wenig Smalltalk. Zum Abendessen gab es Nudel und dann ab ins Bett.

Um 5.30 Uhr klingelte der Wecker, Sachen an, ein paar Toast mit Marmelade von Muttern runter gequält und los ging es. Kurz vor Sieben die letzten Sachen in der Wechselzone erledigt, alles richtig positioniert, dann langsam zum Schwimmstart und locker Einlaufen, Neopren an. Ich war schon ein wenig nervös - sind halt Weltmeisterschaften und für diesen einen Tag hatte ich viel getan. Dann hieß es nur noch "nicht mehr nachdenken" und ab zum Schwimmstart. Dort fand ein großes Hallo und Tschüß von den Freunden und Verwandten statt.

Ab ins Wasser, einschwimmen im 16,2 Grad warmen Wasser. Irgendwie nahm ich die Temperatur gar nicht so richtig war. Kurz nach 8 Uhr galt es sich in die Startreihe einzureihen. Dann plötzlich ein Signal - viel zu früh - Fehlstart. Puh, zum Glück bin ich nicht mit geschwommen. Das Signal galt einem Touri-Boot. Alles noch einmal von vorne - die Nervosität stieg weiter - die Jungs wurden immer unruhiger. Dann kam erneut das Signal, ich schwamm voll los - erneuter Fehlstart - wieder dieses Touri-Boot, wieder zurück. Mist, hatte einen guten Start und den Kapitän vom Schiff könnte ich töten. Beim dritten Mal klappt alles: Die ersten 400 Meter bin ich hart angeschwommen, um in der ersten Gruppe zu sein. Doch irgendwie hatte ich das Gefühl, dass meine Mitkonkurrenten schneller schwimmen als ich. Ich hatte im Wasser keinen Überblick, an welcher Position ich liege - nur eine Menge unruhiges Wasser vor mir. Daraus habe gefolgert, dass ungefähr 20 bis 30 Athleten vor mir sind. So schnell wie möglich hinterher - nach 20:51 Minuten bin ich an Position 12 aus dem Wasser gekommen - ganz zufrieden, waren rund 1700 Meter. Jetzt ging es in sehr lange Wechselzone zum Rad, Neo aus, Helm, Brille und Startnummer nicht vergessen - Rad in die Hand nehmen und weiter zum Radstart. Schnell in die Pedale treten und Tempo aufnehmen ... Die Füße werden nicht warm, schon nach dem Schwimmen hatte ich Eisklumpen. Hatte ja noch eine Stunde bis zum Laufen Zeit. Das Fahren erinnerte mich an die Ligarennen, eigentlich gilt Windschattenverbot, aber alle machen es. Ich habe ein paar Mal versucht, mich von der Gruppe abzusetzen, hatte aber keinen Erfolg - also musste taktisch gefahren und versucht werden, die sieben Meter zum Vordermann einzuhalten. Nach 1:01 Stunde kehrte ich von den zwei Runden zum Ballandamm in die Wechselzone zurück. Laufschuhe an und keinen Zeh vergessen von den Eisklumpen! Laufen was geht, hieß das Motto. Ich bin die ersten drei Kilometer in 3:20 Minuten/ Kilometer angelaufen und langsam wurden die Füße warm. Für die Beine etwas zu schnell, also Temporeduzierung - aber immer noch schnell genug. Konnte zwar einige Athleten aus meiner Altersklasse überholen, doch ich wurde danach von anderen aus der Klasse überlaufen. Ein ziemliches Durcheinander, so dass ich nicht wusste auf welchem Platz ich liege. Ich bin einfach gelaufen, gelaufen, gelaufen. Nach 35:56 Minuten hatte ich die zehn Kilometer hinter mir. Meine Endzeit betrug 2:04:01 Stunden. Nun hieß es auf die Platzierung warten. Am Ende war es Platz 10 in AK30-34 von insgesamt 128 Athleten (Drittbester Deutscher) und einen hervorragenden 45. Gesamtplatz (1800 Teilnehmer). GEIL, bin Happy ... ;-)

Duschen, warme Sachen anziehen, wieder etwas schnacken und das Rennen schon mal analysieren. Dann habe ich mir mit einem schönen warmen Kaffee in der Hand um 15 Uhr das Herren-Elite-Rennen angeschaut. Was für ein toller Abschluss des Wochenendes ... mit so vielen Freunden!

Ich möchte mich bei allen bedanken, die mich während des Rennens angefeuert haben ...THANKS FOR SUPPORT ME!!! Außerdem ein dickes Danke für die Bilder. ;-)

Nun geht für mich ein sehr schönes und erfolgreiches, aber auch langes Triathlonjahr zu Ende. Danke an alle für das gemeinsame Training, den Spaß den wir hatten und für die verrückten Leute, die ich wieder kennen gelernt habe.

Jetzt freue ich mich auf meine Winterpause, um neue Pläne für die Saison 2008 zuschmieden. ;-)

In diesem Sinne, 
Andre

07.09.2007

AK WM in Hamburg: Am Sonntag um 8:10 Uhr geht es für mich mit der Startnummer 1524 für Deutschland an den Start. Das Wetter wird leider nicht ganz nach meinem Geschmack sein. Kalt, wahrscheinlich um 17 Grad und ggf. Regen. Na toll, aber vielleicht ist das der Vorteil gegenüber den Auswärtigen Starten aus Übersee, die das Hamburger Wetter nicht gewöhnt sind. 
Der Deutschlandeinteiler passt.....

29.08.2207

Bundesliga Schneeberg: Ja, wo liegt eigentlich Schneeberg.... gute Frage. Ungefähr 20km von Zwickau entfernt. Ein schönes Plätzchen, nur für eine Sprintdistanz eine sehr weite Anreise und was für eine Sprache sprechen sie dort? Man musste schon genau zuhören, um alles richtig zu verstehen. ;-)
Der Spaß mit der Mannschaft stand im Vordergrund und die letzte harte Einheit für die WM in Hamburg. Der Startschuss fiel am Samstag um 15 Uhr. Die 750m schwimmen war ein durcheinander mit Fehlstart und zurückrufen aller Athleten. Beim zweiten Start hatte ich einen richtig guten Start und konnte mich mit an die Spitze setzen und das Schwimmen als zweiter Beenden. Geil, im Moment geht das Schwimmen richtig gut. Mein neues Trainingsprinzip funktioniert dieses Jahr...., nur in der Hektik bin ich an meinem Wechselplatz vorbei gelaufen. Nicht so schlimm, da wir mal wieder Gruppendynamik über die Radstrecke gefahren sind, obwohl es eigentlich Windschattenfahren verboten war. Ich habe noch versucht mich von der Gruppe zu lösen, kein Erfolg. Somit hiess es abwarten und die Beine für die 5km laufen schonen. Die Laufstrecke bin ich ziemlich hart angelaufen und konnte noch einige Athleten überholen. Bei Km 3 war ich ziemlich angeplättet und musste leider wieder einige Leute ziehen lassen. Mit dem 23.Platz bin ich richtig zufrieden....Frank ist 11., Sascha 18., Johannes 36 und Timmi 45 geworden. Mit der Mannschaft belegten wir Platz 5 und in der Gesamtwertung den 9.Platz.

Somit geht auch dieses Jahr die Bundesliga Saison zu Ende....Jungs hat mal wieder ne Menge spass gemacht, auch wenn ich mich manchmal zu alt für die Liga fühle. ;-)

28.08.2007

Bundesliga Witten: Eigentlich wollte ich gar nicht starten, aber aufgrund von Krankheit im Team bin ich eingesprungen. Nur fünf tage nach Antwerpen ein Liga-Rennen zu machen, war mir im Vorfeld schon klar, dass es hart wird.
Hinzu kam, dass das Schwimmen aufgrund von Hochwasser in der Ruhr nicht möglich war. Somit wurde es ein Duathlon, schon der zweite dieses Jahr aufgrund des verrückten Sommers. Ausserdem war es auch noch ein Windschattenrennen. Habe ich schon mal erwähnt, dass ich Duathlons nicht mag und Windeschattenrennen blöd finde?? Also war ich an diesem Samstag Abend genau richtig in Witten. Dummerweise hat der Veranstalter den langen Lauf an den Anfang gesetzt, somit hiess es 10-40-5 von der Streckenlänge her. Eigentlich hätten wir nur die 10km laufen müssen, weil die Windschattengruppen nach dem ersten Lauf schon feststanden und die guten Läufen eh es unter sich beim abschliessenden Lauf ausmachen werden.
Meine Beine waren nicht gerade die frischesten, somit habe ich das Rennen mit Humor genommen und ich versuchte einigermassen gut durch zukommen.
Platz 48 von 75 Startern, mehr war nicht drin. Die Beine fühlten sich an, als ob ich Beton unter den Sohlen hätte. Meine Teamkollegen waren auf Platz: 11, 26, 55, 67 im Ziel. Das gesamte Starterfeld war in guten 12 Minuten im Ziel, somit zeigt es eine sehr hohe Leistungsdichte.

         

15.08.2007

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12:08.2007

IM 70.3 Antwerpen (1.9-90-21.1): Fange mal so an, die Stadt ein Traum, eine sehr schöne Altstadt mit vielen netten Geschäften, Cafes.... somit ist die Stadt eine Reise wert... das Rennen nicht ungedingt. Organisatorisch nicht gut durch dacht, um es mal vorsichtig auszudrücken....
Jetzt aber zum Rennen, der Startschuss fiel um 11 Uhr auf der Linkenseite der Schelde, die Einschwimmzeit der AK-Athleten ca. 5min. (rein ins Wasser und ab zur Startlinie), die 55 gemeldeten Pro's hatten 20min. Zeit dafür. Getrennt wurden wir durch ein paar Boote, die leider nicht schnell genug weg waren beim Startschuss, also irgendwie unter durchtauchen und hinterher. Leider hat diese Aktion einige Sekunden gekosten und den Anschluss an die erste Gruppe. Als 14er konnte die das Wasser in 25 min. verlassen, dann hiess es die Stufen raus und ab zur Wechselzone, die die breite Strasse war, somit hatte jeder Athlet genügend Platz. Die ersten Meter ging es parallel zur Schelde, dann durch den Tunnel auf die andere Seite in den Hafen. "Schöner Hafen, eigentlich wollte ich mir den zweiten grössten Binnenhafen Europas am Montag anschauen. :-(" Die Strasse war gespickt mit Bahnschienen in jeder Variante (15°,30°, 45°, parallel, rechtwinklig zur Strasse verlaufend). Zum Glück waren sie teilweise mit Matten abgedeckt, aber es nervte irgendwann alle paar Meter die Schienen zu haben. Als dieser Bereich vorbei war, ging es über Wirtschaftswege zu ein paar Ortschaften, die sicherlich aus historischen Gründen das Kopfsteinpflaster in den Strassen gelassen haben. Bis Kilometer 60 hatte ich noch einen 42.5-Schnitt auf dem Tacho, dann ging es in die zweite Runde und der Wind wurde stärker. Die zweite Runde war ein graus, hatte kein nervt mehr wieder diese gleiche Strecke zu fahren, ausserdem wurde das gruppendynamische Fahren gross geschrieben. "Haben die Belgier eine andere Masseinheit, 10m sind doch 10m, oder??" Des weiteren hat die Scheibe im Wiegeschritt geschliffen, hat sich wohl beim überfahren der historische Strecke etwas verschoben. Die Jungs haben mich dann bei Kilometer 75 stehen gelassen, sie hatte sich wohl lange genug hinter meinem breiten Kreuz ausgeruht und ich war richtig platt. So platt, dass ich die spärlichen Absperrung und die wenigen Helfer nicht richtig zur Kenntnis genommen haben und durch die Absperrung gefahren bin. "Musste wohl links fahren, bin gerade ausgefahren." Zum Glück war nur ein Band zwischen den Gittern gespannt, das auch gerissen ist. Also zurück in die richtige Richtung. Den richtigen Weg in die zweite Wechselzone, die auf der Rechtenseite der Schelde war, haben mir die Zuschauer gezeigt. Das Rad konnte irgendwie in die Wechselzone stellen, legen oder wie man möchte abstellen. Nach 2:24 Stunde und an Position 35 liegend schnürte ich die Laufschuhe mit Frust und Wut über die Radstrecke. Es wurden vier Runden an der Schelde mit einem kurzen Abstecher übers Kopfsteinpflaster in Altstadt gelaufen. Schnell habe ich meinen Rhythmus gefunden, bin die Runde um 19 Minuten gelaufen und stellte leider nicht alle Lutscher. In der letzen Rund musste ich das Tempo etwas rausnehmen (1:21Stunden). Da bei 32 Grad und nur einer Verpflegung pro Runde doch etwas dehydriert war. Die Verpflegung war an Kilometer 0.5 und 4.5, also nicht optimal. Im Ziel blieb die Uhr bei 4:14 Stunden stehen...... harten Ding. Gesamtplatzierung: 26 von 900 Teilnehmern, schade wollte eigentlich unter den ersten 20 drin sein. Aber nach dem studieren der Ergebnisliste, bin ich zufrieden mit meiner Leistung. Wäre gerne vier Minuten schneller Radgefahren, aber ich war einfach angenervt von der Radstrecke. Vierter in der AK, achter Nichtpro, drittbester Deutscher (10 Minuten hinter Steffen Liebetrau) und den Qualiplatz für die WM in Florida, denn ich nicht angenommne habe.

Leider gab es keine Siegerehrung, es wurden nur die ersten drei im Zielbereich geehrt, keine Awardsparty, nix....

FAZIT: Für eine Städtereise lohnt sich Antwerpen, nettes Ambiente, die Schwimm- und Laufstrecke gut, Radstrecke sollte man noch mal überdenken und vielleicht eine vernünftige Wettkampfbesprechung machen, ....

BILDER FOLGEN.....

 

09.08.2007

Vorbereitungswochen und Taperwoche: Wie die Zeit läuft, eigentlich wollte ich schon längst wieder ein paar Zeilen geschrieben haben.....
Im Moment ist es ein Spagat zwischen Arbeiten und Sport oder Sport und Arbeiten. In den beiden letzten Wochen habe ich die Umfänge das erst mal im diesem Jahr nach der Vorbereitung von Malaysia erhöht. Die Stundenanzahl lag um die 22-25 Stunden. Schon komisch wieder 100km Radzufahren oder mehr als 15km zu laufen. Ich habe, denke ich, die Umfänge gut verarbeitet. Diese Woche steht Regenation an, die ich hasse... Im Grunde heißt es warten auf Sonntag und die Beine still halten. Aber es passt ganz gut, somit kann ich diese Woche mehr arbeiten, da meine erste Testschale aus CFK fertig geworden ist und zum Institut nach Dresden ausgeliefert wird. Geil, endlich fertig mein Baby. Würde gerne ein Bild zeigen, geht leider nicht wegen dem Datenschutz. Schade. Somit habe ich noch keinen Kopf für Sonntag, vielleicht gar nicht schlecht. Ich werde Freitagnachmittig die Sachen packen und am Samstag morgen nach Antwerpen fahren. Der Start des Rennen ist erst um 11 Uhr. Schön, nicht wie sonst bei den Ironmans um 7 Uhr. Okay, ist ja auch "nur" die Halbedistanz.... werde erst am Montag wieder Richtung Heimat fahren.
Also Daumen drücken,... Quali für die 70.3 WM in Florida, keine Ahnung, noch keine Gedanken drüber gemacht.

In diesem Sinne,
Andre

02.08.2007

Seepark Triathlon in Bad Bodenteich: Zum Start über die Kurzdistanz habe ich mich erst um 6:30 Uhr am Renntag entschieden. Oder besser meine Beine.....nach der ersten Belastungswoche für die 70.3-Serie in Antwerpen fühlen sich die Beine OKAY, nicht FIT, aber OKAY. Was Wochenende war Kopplung angesagt, somit bin ich am Freitag 100km mit Intervallen gefahren und anschließend noch 10km draufgelaufen, am Samstag standen 120km mit 12km laufen auf dem Plan und abends noch die Beine locker geschwommen.
Somit bin ich mit einer richtig schönen Vorbelastung und das vierte Wochenende mit Wettkampf ins Rennen gegangen.....Das Schwimmen war interessant, es mussten im Natursee zwei Inseln umrundet werden. Beim Schwimmen war die Arme richtig müde und taten weh....dort habe ich schon den Entschluss hier zu starten bereut und wäre am liebsten nach dem Schwimmen ausgestiegen. Nichtsdestotrotz habe ich schnell gewechselt, mein Rad geschnappt und ab auf die Radstrecke. Beim Radfahren fühlte ich mich auch nicht wirklich fit, es war mehr ein unrundes fahren als alles andere. Egal. Den Mist habe ich mir selber zu zuschreiben....nun hieß das Rad abstellen und meine Verfolger auf Distanz zu halten....also irgendwie die Kilometer einigermaßen Sauer runterlaufen. Hat geklappt - habe das Rennen gewonnen und war froh das Ziel erreicht zu haben. Jetzt stehen erst mal wieder ein paar Tage Grundlage auf dem Programm und ein Rennfreies Wochenende - denke ich. ;-)

17.07.2007

Gegen den Wind Triathlon: Was für eine verrückte Woche und das Rennen passte dazu. War mein viertes Rennen in nur drei Wochen, irgendwie war der Kopf nicht beim Sport, sondern Gott weiss wo....ich war die halbe Woche beruflich in Dresden im Institut, war wieder sehr interessant und hat ne Menge Spass gemacht. Zum Sporteln kam ich leider in der Zeit nicht wirklich. Bin erst Freitag Abend wieder nach Hause bekommen und tot müde ins Bett gefallen, am Samstag die eine Tasche ausgepackt und die nächste wieder für den Sport gepackt. Samstag war das Rennen, also wieder Auto fahren.....
Oben in St-Peter angekommen hiess es, dass Schwimmen fällt wegen zu starken Wellengang aus und es werden 5km statt dessen gelaufen. Super dachte ich, ich hasse Duathlon. Starten, nicht starten, hm.... starten, ich fahre keine 150 km zum Wettkampf und kneife dann. Auch wenn die Chancen weiter vorne zu landen durchs mehr laufen geringer sind. Egal, man muss sich der Herausforderung stellen. Schnell die ZIPP-Scheibe wegen das 404 Hinterrad gewechselt und das Rad in die Wechselzone gestellt. Das Wetter war echt bescheiden, der Starschuss fiel um 18:30 Uhr.
Den ersten Lauf habe locker angelassen und konnte mich als 8er aufs Rad schwingen, es wurden vier Runden gefahren. Nach und nach holte ich meinen nach dem anderen und stellte das Rad als dritter wieder in der Wechselzone ab. Auf dem abschliessenden Lauf konnte ich den Platz bis zum Kilometer 6 halten, dann musste ich mich Nicholas beugen. Nicht schlimm, kann ich mit leben. Bin mehr als zufrieden mit dem Abschneiden. Hätte persönlich nicht gedacht, aber das Rad fahren und laufen ging gut. Noch etwas mehr an der Laufform arbeiten und dann stimmt die Leistung für die WM in Hamburg.

Mein Fazit: Wer kneift ist feige. Neigt bekommt man geschenkt, Respekt muss man sich erarbeiten.

Dresden:

   

IRONMAN Frankfurt: Was für ein geiles Rennen bei den Frauen..... Gratulation Thomas zum Finish und zu Deiner Zeit von 10:48 Stunden. Leider das Battle gegen Fabian um 7 Minuten verloren.
Wir müssen für nächstes Jahr deinen Trainingsplan noch besser optimieren....sprich mit noch weniger Zeit mehr rausholen. Es ist immer eine Herausforderung für mich Deine Trainingspläne zuschreiben. Habe schon wieder gute und neue Ideen für Deinen Plan, IRONMAN GERMANY 2008, kann für Dich kommen.
Nicht schlimm wegen der verlorenen Wette: Wir bringen gerne unser BREMER BECK's Bier mit nach Gersthofen. ;-) und ich freue mich schon auf 80B (nur für Insider ;-) )

 

Vierlanden Triathlon in Bergedorf: Das Rennen gewonnen - geil. Ich habe das Rennen wie früher durch gezogen. Schwimmen und Radfahren alles was geht --> laufen gucken was noch drin ist. Hat geklappt.... mit guten 10sec. Vorsprung konnte ich das Wasser als erster verlassen, auf dem Rad habe ich den Hahn richtig aufgedreht und konnte gute fünf Minuten heraus fahren, somit konnte ich das laufen ruhig angehen und das Rennen gewinnen.

     

10.07.2007

Midsummer-Triathlon / 2.BuLi Steinbeck: Was für eine Woche !!! Am Donnerstag wurden die Betriebsmeisterschaft im Triathlon in Trittau beim Midsummer-Triathlon ausgetragen. Das Rennen wurde abends um 18:30 Uhr gestartet, somit bin ich nach der Arbeit zum Wettkampf gefahren....Das Wetter war nicht gerade sehr einladend, es regnet ohne Ende....Das Rennen verlief richtig gut, die 500m schwimmen konnte ich als erster in einer Zeit von 5:46min. beenden und ich hatte seit September letzten Jahres endlich mal wieder einen Neoprenanzug an...ganz schön eng geworden. Das Radfahren war zwischenzeitig ein sehr riskanten Unterfanden, ich habe das Rad um die Kurven getragen, um keinen Sturz zu riskieren. Aber ich konnte meinen Vorsprung halten und ich bin die fünf Kilometer lange Laufstrecke zügig angelaufen. In der Weisen voraus sicht, dass Frank (Gehse) mich einholen wird. Bei Kilometer 2 hatte er mich.... da wir am Wochenende in Steinbeck ein Bundesligarennen hatten, hatte wir vor dem Rennen eine Absprache gemacht... somit sind wir die letzten drei Kilometer ausgelaufen, um gemeinsam zufinishen.

Am Samstag ging es schon wieder weiter nach Steinbeck, um 12:50 Uhr war der Start am Sonntag. Geschwommen wurde wieder im Mittelland-Kanal ohne Neo. Die Schwimmstrecke konnte ich als fünfter beenden...schnell wechseln und nicht den Anschluss verlieren. Es waren drei Radrunden mit einem schönen Anstieg und einer sehr schnellen Abfahrt.... bei der letzten Abfahrt kassierte ich eine Zeitstrafe wegen WINDSCHATTENFAHREN hintern MOTORRAD.... ja richtig gelesen. Ich bin mit guten 70 Sachen den Berg runter gerollt, schön klein gemacht und hatte gute 15-20 Metern hintern Motorrad Luft gelassen. Was eigentlich reichen sollte, außerdem noch versetzt. FALSCH, es müssen 35 Meter sein..... wusste ich nicht. Somit kassierte ich die Strafe, die auf die Radzeit drauf geschlagen wurde. Diskutieren brachte nichts, toll dachte ich nur, was kann ich dafür, wenn das blöde Motorrad den Berg nicht runter kommt. EGAL....Laufschuhe an und laufen was geht.....die Laufstrecke ist nicht einfach, eine Kanalseite hin andere zurück, das zweimal... waren 10,3 km. Als 19. Gesamt konnte ich das Rennen beenden, plus der Zeitstrafe 35. Bin zufrieden mit dem Rennen und die Leistung der Mannschaft stimmte auch wieder, Sascha (17.), Frank (33.) und Jens (40.). Mit den Plätzen erreichen wir den 7. Platz und haben uns in der Gesamtwertung auf den 11. Platz vorgeschoben.

26.06.2007

Tempotraining mit Hofsee-Triathlon: In den letzten Wochen stand vermehrt das Speedtraining auf dem Programm. Eine ganzschöne Umstellung zum IRONMAN Training in den letzten Jahren. Aber mittlerweile bringt es spass... raus gehen, ne Stunden ballern - fertig. 
Ich habe auch wieder den Weg zum Vereinschwimmtraining gefunden, um vermehrt an der Grundschnelligkeit zu arbeiten.
Aus der ersten Belastungswoche heraus habe ich in Hofsee-Triathlon in Lübeck bestritten und konnte das Speedtraining gut umsetzen. Bin als ersten aus dem Wasser gekommen, auf dem Rad musste ich nur Nils (Goerke) ziehen lassen und bei Kilometer vier musste ich den 10 Jahre jüngeren Robert (Pahl) laufen lassen. Bin zufrieden mit dem
Abschneiden,... am Montag ging es gleich weiter mit dem Training. Meinen Ruhetag habe ich am Mittwoch eingeplant, es war leider kein wirklicher Ruhetag....da es beruflich zum Meeting nach Toulouse ging. Stressiger Tag mit wenig schlaf, aber beruflich ein voller Erfolg. 
Der Rest der Woche war ich ganz schön geplättet und leider spielte das Wetter nicht so ganz mit. Also hatte ich einen guten Grund weniger zumachen. ;-)
In der nächsten Woche stehen die Betriebsmeisterschaft am Donnertag und der 2.Bundesliga Wettkampf in Steinbeck am Sonntag auf dem Programm.

YouTube_luebeck

17.06.2007

2.Bundesliga Nord /Harsewinkel: hm,...wie soll ich anfangen. Das Rennen stand unter einem guten Stern. Die 1500m wurden im Freibad absolviert, ich konnte das Wasser als 15er verlassen, leider verpassierte ich die erste Gruppe und es dauert gute 15km bis ich legal wieder den Anschluss zur Gruppe erreichte..... nach guten 25km auf dem Rad war das Rennen gelaufen. Eine 40-köpfige Gruppe schloss auf, ab diesem Zeitpunkt konnte man Oberlenker fahren und sich die Gegend angucken. Die Wettkampfrichter haben es nicht geschafft die Gruppe auseinander zubekommen und haben willkürlich Zeitstrafen verteilt.... sie waren ziemlich unfähig. Somit ging es mit ca. 50 Leuten in die Wechselzone, zum gemeinsamen Laufen....ich konnte noch einige Plätze gut machen und finished als 31er. Unter diesen Bedingungen war nicht mehr drin, habe das Rennen als gute Tempoeinheit abgehakt.

Das Mannschaftsergebnis ging in die Hose, Platz 15 von 16 Mannschaft.... :-(

Bilder

Ergebnis

06.06.2007

Saisonstart in Deutschland: Die Saison 2007 startete diesen Sonntag für mich in Brunsbüttel. Nach einer harten und trainingsintensiven Woche, habe ich die Sprintdistanz (750m-20km-5km) aus dem vollen Training heraus gemacht. Vor dem Rennen bin ich noch einen 35km im 33km/h-Schnitt Rad gefahren und nach dem Rennen noch vier Kilometer ausgelaufen. 
Das Rennen war hart und schnell für mich, mir fehlt einfach die Grundschnelligkeit auf grund der Ironmans über die Jahr hinweg. 
Die Schwimmstrecke könnte ich als zweiter beenden, auf dem Rad hieß es erst mit Rückenwind raus und mit Gegenwind wieder rein. Habe mich richtig schön breit gefahren, um dann die Laufstrecke als vierter zu starten und zu beenden. 

Bin mehr als zufrieden mit dem Abschneiden....in der nächsten Woche steht noch mal wieder TEMPO auf dem Programm.

       
    

20.05.2007

Zurück ins Training: Die Zeit läuft,... habe die letzten zwei Wochen gut genutzt, um die Umfänge zu erhöhen, also mein Trainingslager vor Ort gemacht. 
Nach dem IRONMAN Malaysia plagten mich zwischenzeitig Motivationsprobleme. Zwei IRONMANs in drei Monaten und keine richtige Winterpause, da fehlte die Ruhephase. Ich habe teilweise gar nichts gemacht, bin einfach nach Hause von der Arbeit und ab aufs Sofa. 
Aber mittlerweile bin ich wieder gut drin, die Umfänge sind auf grund der Kurzdistanzsaison human und habe in den letzten Tagen ein gutes Trainingsprogramm durchgezogen. Bin zufrieden damit.....eine weitere Motivation war/ist mein neues Spielzeug für den Sommer:
Ein Carbonrahmen mit Campa-Schaltung.....die entsprechenden Rahmenaufkleber kommen die Tage drauf. Angedacht ist das Rad für Trainingsausfahrten und für die Windschattenrennen der 2.Bundesliga.

    

Danke Rodger (storm-cycles)


Zur Zeit sind keine weiteren Ironmans in diesem Jahr geplant. Somit wird es ein entspannter Sommer, ein paar gute Trainingseinheiten, ein paar nette Wettkämpfe, an der Elbe abchillen, mit meinem alten Vespa-Roller durch Hamburg cruisen und das leben geniessen. ;-)

In diesem Sinne,
Andre

05.05.2007

Fussball: HSV II - St. Pauli --> leider 0:0, aber geiles Spiel.

    

04.04.2007

zur Information:

sportlervita

03.04.2007

Start: Vor fünf Wochen habe ich den IRONMAN Malaysia gefinisht.... kommt mir irgendwie viel länger vor. Ich bin jetzt wieder drei Wochen in Deutschland und das Leben hat mich voll wieder. Arbeiten, arbeiten und noch arbeiten... somit stand nur Bewegungstherapie auf dem Programm.
Ich habe diese Woche erst wieder mit dem aktiven Sportlern angefangen.....tat auch gut. Bin dafür das Wochenende nach Cuxhaven gefahren, um dort die ersten langen Radausfahren bei sonnigen Wetter zu absolvieren....
cuxhaven_youtube
Meine Wettkampfplanung steht immer noch nicht, ...das einzige was steht, ist die Startzusage für die Teilnahme an den Weltmeisterschaft der Altersklassen in Hamburg. Somit gehöre ich zu den Ausgewählten Startern, die für Deutschland an den Start gehen.
Alle weiteren Termine werden sich in der laufe der Zeit ergeben, ....
Also raus gehen und spass haben.... und alles nicht so erst nehmen.

01.04.2007

 

Bilder und Erlebnisbericht  

ONLINE .......

10.03.2007

Werde wieder versuchen über meine 

BLOG-SEITE 

aus Malaysia zu berichten !!!

 

16.02.2007

Training: Der letzte Trainingsblock ist endlich vorbei... jetzt heißt es die Beine hoch legen und regenerieren. In diesen beiden Wochen habe ich die Umfänge runter gefahren und die Intensität gesteigert. Des weiteren standen einige Kopplungseinheiten in unterschiedlicher Form auf dem Programm.......
Nach der Regenationswoche hatte ich ein wenig Motivationsprobleme wieder richtig in den Tritt zu kommen, aber zum Wochenende war die Einstellung zum Training wieder da. Die erste Belastungswoche verlief gut. Das Wetter spielte zum Glück mit und ich sass seit den IRONMAN Hawaii das erste Mal wieder auf einem Triathlonrad. Ganz schön ungemütlich......
Die zweite Woche, na ja, habe zu 90% mein Training in Indoor durchgezogen. Da der Winter zurück bekommen ist. Außerdem war es mir draußen zu kalt und auch zu gefährlich. Ich hatte nicht das verlangen, mich noch dem Rennen mit den Rad auf die Nase zulegen. Somit habe ich das Schwitzen im Fitnesscenter für Malaysia simuliert. ;-)
Diese Regenationswoche nutze ich, zum meine Sachen für die Reise zu packen und die letzten Besorgungen zu machen.
Am 17.02. um 6:55 Uhr geht mein Flieger nach Malaysia. Die Route ist: Hamburg-Amsterdam, Amsterdam-Kuala Lumpur, Kuala Lumpur-Langkawi. Ich werde gute 18 Stunden unterwegs sein, aber mit der Gewissheit, dass mich dort 35°C und 95% Luftfeuchtigkeit erwarten. Auf die Wärme freue ich mich, auf die Luftfeuchtigkeit nicht wirklich. Aber genau das macht den Reiz des Rennen aus.

Ich habe geplant meinen Laptop mit zunehmen und über mein Blogseite wieder über die Ereignisse vor Ort zu berichten. Also wird aus dem HAWAII-BLOG jetzt MALAYSIA-BLOG.

13.01.2007

Die Kooperation geht auf dieses Jahr mit PowerBar weiter,
TEAM ELITE 2007.

30.01.2007

Training/Regenationswoche:  Diese Woche ging viel zu schnell vorbei....die Beine hoch legen und mal was anderes mache, war das Motto der Woche. Habe nur vier Tage effizient Training und am Samstag ein Kaltgetränk auf der Reeperbahn zu mir genommen.  Des weiteren bin ich wieder für die Startgemeinschaft Airbus am Wochenende beim Crosslauf in Blankenese an den Start gegangen. 
Wollte eigentlich über die Langstrecke an den Start gehen, habe leider den Start verschwitzt, somit habe ich mich umgemeldet. Erst Mittelstrecke (6400m) und eine halbe Stunde später die Kurzstrecke (3300m).

Bin mit meinen Ergebnis mehr als zufrieden, da die Stecke sehr vereist war und eine Treppe über 30m in sich  hatte:     Mittelstrecke: 23 min. und Platz 4
                                                  Kurzstrecke: 11:41min. und Platz 3

30.01.2007

Trainingslager: Habe mir ein paar Tage frei genommen oder besser, meinen Resturlaub abgebaut. Diese Tage habe ich genutzt, um ein kleines Trainingslager hier in Hamburg durch zuziehen. Der Schwerpunkt lag auf den Grundlagenkilometer beim Radfahren. Das Wetter war zwar nicht immer optimal, aber zum Glück sehr mild. Somit bin ich "nur" nass geworden und hatte keine kalten Füsse beim Radfahren. Das Radfahren war eine Mischung aus Crossrad, Rolle und Spinning nach Pulswerten und Zeit. Des weiteren stand viel Stabi und ein langer Lauf pro Woche auf dem Programm. 

Die Bilanz der zwei Wochen: 
-39 Stunden Rad, 
-190 km laufen, 
-24 km schwimmen und 
-8 Stunden Stabi.

--> ausserdem habe ich mein Wettkampfgewicht von 72kg und 6% Körperfett wieder.

Fazit:
Das Training verlief gut, der Rücken spielte auch mit. Konnte so gar einen starren Rahmen über mehrere Stunden ohne Rückenproblem fahren. GEIL. Es wird allmählich. 
An so manchen Tagen fiel mir das Training aber richtig schwer. Im strömenden Regen laufen zugehen oder Stundenlang auf dem Spinningrad zusitzen. Somit ein Dank an die Leute, die mit mir auf dem Spinningrad saßen oder mich während dessen gut unterhalten haben. ;-)

Für die nächste Woche ist Regenation angesetzt und wieder Arbeit. Somit steht die Arbeit wieder im Vordergrund. Aber auch gut so, freue mich auf Regenation......

21.01.2007

Die Kooperation mit Sportteam Augath und Saucony geht auch im Jahre 2007 weiter.

Danke Peter

11.01.2007

2. Bundesliga Nord: Auch dieses Jahr gehe ich für das Team "PSV Eutin" mit dem Zweitstartrecht an den Start. 
Geplante Wettkämpfe: Steinbeck, Bad Zwischenahn und ggf. Witten.

 

11.01.2007

AGE GROUP WM in Hamburg: angemeldet !!!

http://www.hamburgcityman.de/

 

11.01.2007

Angemeldet: IRONMAN MALAYSIA.... mittlerweile habe ich alles zusammen. Meine Anmeldung fürs Rennen ist durch, den Flug und die Unterkunft sind gebucht. Jetzt muss nur noch trainiert werden....Das Training bei den Temperaturen ist recht angenehm, keine kalten Füsse beim Radfahren und 3/4-lange Hose beim Lauftraining. Ist denn schon Frühling? Wenn es bloss nicht so oft regnen würde, somit mache ich die meisten Radkilometer auf dem Spinningrad oder auf der Rolle daheim.
Bin selber mal gespannt, wie das Rennen mit 10 Wochen Training wird. Hinzu kommt noch, dass es meistens schon dunkel ist, wenn ich nach der Arbeit mit dem Training starte. Aber mittlerweile weiss ich schon, wo die Baumwurzeln und die Pfützen sind. ;-)... raus gehen und spass haben und wieder ein IRONMAN Rennen von der WTC-Serie machen. "Das ist mein Motto."
Freue mich jetzt schon auf die Insel Langkawi, wo das Rennen stattfinden wird. Nach dem Rennen steht wie immer bei mir eine kleine Reise auf dem Programm. Geplant ist von Langkawi nach Penong mit dem Boot , von dort an mit dem Bus oder mit dem Auto nach Singapur und wieder zurück noch Hamburg.

09.01.2007

Crossläufe: Ist gutes Speed-Training und bringt ne Menge Spass.
Silvester bin ich in Volksdorf über 10,4 km an den Start gegangen und belegte den siebten Platz mit einer Zeit von 39:45min. Bin mehr neben der Strecke gelaufen als auf der Strecke. Da es vier Runden waren, habe ich nach eineinhalb Runden schon die ersten überrundet. 
Am darauf folgenden Wochenende bin ich für die Betriebssportgruppe von Airbus im Volkspark über die Streckenlänge von 9,52 km gestartet. Mit meinem 13.Platz und einer Zeit von 35:19min. bin ich sehr zufrieden.

08.01.2007

Training: Die ersten langen Grundlageneinheiten auf dem Rad habe ich über die Weihnachtstage an der Nordseeküste hinter mich gebracht.

28.12.2006

Hallo zusammen,

ich wünsche Euch allen noch ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr,

Gruss Andre

23.12.2006

Trainingsstart: 01.Dezember, mit einigen Kilos mehr auf den Rippen und mit unrasierten Beinen habe ich das Training wieder aufgenommen. 
Vorab habe ich meine Bronchien aufgrund der Erkältung auf Hawaii untersuchen lassen, um alle bedenken aus dem Wege zuräumen. Alle Werte sind wieder normal, kein Infekt mehr im Körper und mit einem blauen Auge davon gekommen, laut Aussage des Arztes....
Des weiteren habe ich ein neues Spielzeug - ein Crossrad. 

17.12.2006

IRONMAN HAWAII: 
Das Rennen hatte ich mir in der Vorbereitungsphase ganz anders vorgestellt. Oft bin ich den Queen K und den Ali Drive in Gedanken mit dem Rad abgefahren oder in meinen Schuhen abgelaufen. In jeder Trainingseinheit habe ich mich mit dem Rennen beschäftigt. Ich wollte einfach nichts dem Zufall überlassen ... Es war die beste Vorbereitung zu meinem 15. Ironman und die fünfte Teilnahme auf Hawaii. Mein Training lief optimal - ohne irgendwelche Probleme. Selbst mein Rücken spielte mit. 
Die Woche vorm Rennen war die verrückteste, die ich auf Hawaii jemals erlebt habe: Erdbeben, Sunami-Warnung, Platzregen und das Klima spielte total verrückt. Vielleicht wollte deswegen auch mein Körper beziehungsweise mein Immunsystem irgendwann nicht mehr mitspielen. Die amerikanischen Klimaanlagen taten ihr übriges. 
Bis Mittwochabend war die Welt noch in Ordnung. Ich fühlte mich fit, richtig fit und hatte richtig Lust aus Rennen ... Ich war wie ein Pferd, das in seiner Box auf seinen Start wartete. Donnerstag ging plötzlich gar nichts mehr, fühlte mich müde und träge. Schleppte mich noch zum Pier, um einige Meter zu schwimmen. Musste dann aber das Training abbrechen. Ich dachte Ruhe sei besser. Anschließend bin ich tranig zum PowerBar-Brunch gegangen und verspürte schon Appetitlosigkeit. Im Hotel legte ich mich gleich wieder ins Bett und habe den restlichen Tag geschlafen - in der Hoffnung, dass es am Freitag wieder besser wäre. Fehlanzeige: Ich fühlte mich immer noch schlapp und müde. Langsam brach eine Bronchitis aus. Versuchte mit etwas Training den Kreislauf wieder in Gang zubekommen. Ging einigermaßen. Ich dann nur noch mein Rad für den Wettkampf eingecheckt und zurück ins Hotel. Nur noch Pasta gekocht und ab nichts Bett. 
Um 4 Uhr klingelte der Wecker. Fühlte mich okay und habe mir selber gut zugeredet. Noch schnell etwas gefrühstückt und dann zur Wechselzone. Die letzten Sachen erledigen: Reifen aufpumpen, Flaschen auffüllen, eincremen und so Kleinigkeiten. Um 6.40 Uhr ging ich zum Schwimmstart, um mir den Start der Profis anzuschauen. Anschließend habe ich mich von einigen Leuten verabschiedet und bin dann zur Startlinie geschwommen. Versuchte mich in die erste Reihe in der Nähe des Piers einzureihen. Hatte gute Erfahrungen gemacht von dort aus zustarten. Die Schwimmer wurden immer unruhiger und das Getrete um die beste Startposition immer härter. Zwei Minuten vor Sieben fiel endlich der erlösende Startschuss. Dieser Moment war eine Erleichterung, endlich ging es los. Könnte mich schnell freischwimmen und fühlte mich gut. Versuchte nicht an meine Bronchitis zudenken. Am Wendeboot hatte ich 26.20 Minuten und dachte eh super, geht doch. Jetzt nur noch der Rückweg und rechnete schon nach – noch mal die doppelte Zeit plus eine Minute wegen der Strömung. Die Strömung kam wie immer von schräg links, nur viel stärker als sonst.
Ich beendete das Schwimmen in 58 Minuten an 93. Position. Jetzt schnell Wechsel und rauf aufs Rad. Versuchte langsam in den Tritt zukommen. Aber irgendwie wollte das Rad nicht rollen, schaute auf meine Zipp-Laufräder... Ja, es war genug Luft drin... schaute auf meine Bremsen... nein, sie schliffen nicht. Hm,....also waren die Beine das Problem. Drückte und drückte, nichts passierte ... Habe dann irgendwie die 180 Kilometer hinter mich gebracht, teilweise konnte ich nur das kleine Kettenblatt treten. Nach 5.05 Stunden und an Position 195 liegend konnte ich das Rad endlich in der Wechselzone abstellen. Die Bedingungen waren an diesem Tag easy, kaum Wind und nicht sehr warm - normalerweise hätte man locker unter fünf Stunden fahren müssen, um die Top 100 zuknacken.
In der Wechselzone beim Schuhe anziehen habe ich schon gewusste, dass dieses Ziel in weite Ferne gerückt war. Machte mich aber trotzdem optimistisch auf den Weg, um einen Platz zwischen 120-130 zu erlangen. Die ersten Meilen ging es eigentlich recht gut, aber die Pulswerte waren sehr hoch. Bin mit einem 160 Puls angelaufen, was sehr unwahrscheinlich ist, da meine Werte nach dem Radfahren sehr träge sind und eigentlich gute 20 Schläge weniger haben. Bin erst mal so weiter gelaufen. Nach vier Meilen war der Puls schon auf 165 HF. Allmählich wurde ich unruhig und nahm etwas an Tempo. Nichts passierte, die Werte gingen nicht runter. Nach guten sechs Meilen merkte ich allmählich, dass das Atmen immer schwerer wurde und meine Lungen kaum Sauerstoff erhielten. Dachte nur bloß nicht stehen bleiben! Aber ich musste stehen bleiben. Ich fing an nach Luft zuschnappen und bekam gleichzeitig eine Hustenattacke. Nach einiger Zeit ging es wieder: Ich trabte wieder ein paar Meilen locker. Sowie ich das Tempo erhöhte, blieb mir die Luft weg und musste husten. Also langsam weiter...
So schleppte ich mich von Meile zu Meile. Auf den letzten Meilen war es schon schlimm, das ich nicht mal mehr von einem Verpflegungsstand zum nächsten laufen konnte, sondern maximal eine halte Meile schnellen Schrittes gehen konnte, um dann wieder husten zu müssen. Irgendwie bin ich nach über vier Stunden Marathon und mit einer Endzeit von 10.11 Stunden als 455. ins Ziel bekommen.
Schade, dass ich meine Form nicht abrufen konnte. Aber Hawaii ist nun mal Hawaii, hier herrschen andere Gesetze und eine Erkältung kann man nun mal nicht vorher sehen. Somit bleibe ich erst mal noch dreistellig, mit meinem 106. Platz aus dem Jahre 2002. Wie sagt Paulchen Panther so schön: „Es ist nicht alles Tage Abend, ich komme wieder keine Frage."

Trotz alledem hatte ich eine wunderschöne Zeit auf Hawaii mit vielen alten und neuen Freunden, für die der Sport eine der schönsten Nebenbeschäftigung der Welt ist. Ich hoffe, wir treffen uns irgendwann wieder im LuLu und trinken dort ein kühles Bier,  philosophieren wieder über die wirklich wichtigen Dinge im Leben...

Danke für diese schönen Momente mit Euch. ;-)

Finish

BILDER

PowerBar

08.10.2006

Hallo zusammen, ich hoffe es klappt mit meinem Hawaii Blog und kann regelmässig aus Kona/Hawaii berichten.

HAWAII BLOG

12.10.2006

HAWAII 2006: Am Freitag, den 13. geht es endlich los. Ich fliege Hamburg
-Frankfurt-Chicago-LA-Kona, der Trip wird über 36 Stunden dauern.
Es wird meine fünfte Teilnahme in Hawaii sein, .... mein Ziel ist, hmmmm,....
würde/möchte gerne zweistellig finishen, diese Rechnung habe ich noch offen mit diesem Rennen.... ist aber ein langer Tag, wo viel passieren kann. Ich versuche das Optimum aus mir auszuholen und hoffe, ich kann die antrainierte Form abrufen.
Die Motivation und die Einstellung zum Rennen habe ich. Freue mich richtig wieder nach Hawaii zufliegen.
Das Apartment teile ich mir mit Rodger (ein alter Hase - sechste Teilnahme, war mit Rodger 1999 schon in Hawaii) und Joachim (ein Rookie - erste Teilnahme) . Sind zwei alte Teamkollegen aus Bad Bevenser Zeit....2. Bundesliga Mannschaft. Müssen uns noch ein paar Horrorgeschichten für unseren Rookie ausdenken.....immer laufen, sonst schmilzt die Schuhsohle bei 45°C Asphalttemperatur.... ;-). Wird sicherlich witzig mit den Beiden.
Trainingstechnisch verlief lassen gut, fühle mich sehr gut und habe meine Hausaufgaben gemacht. Danke Jungs für die gemeinsame Trainingseinheiten, hat mir so manches Training erleichtert. Ausserdem auch ein Danke schön an meine Kollegen bei Airbus, dass ich das Training und den Urlaub so legen konnte....und das alles ohne Rückenprobleme....endlich, darüber bin ich sehr froh.

Das Rennen wird im Internet am Sonntag, 21. Oktober 2006, 7:00-23:00 Uhr (Hawaiian Time, ab 19:00 Uhr MEZ) unter www.ironmanlive.com
und Sonntag, 22. Oktober 2006 ZDF SPORT extra , 16:00-17:00 Uhr im Fernsehen übertragen.

So, ihr müsst nur noch die Daumen am 21.Oktober drücken....

In diesem Sinne,
Andre (Racenummer:1488)

12.10.2006

Training III: Diese Woche stand im Zeichen von Tempotraining und Rad-Lauf-Kombi, damit ging die Belastungszeit runter. Das Training war gut, nur mittlerweile sind die Beine sind ziemlich müde vom "Hamburger Trainingslager" und dieser Belastungswoche....Jetzt freue ich mich auf die Regenationsphase mit Bewegungstherapie und wenig Umfang, denn es sind nur noch 13 Tage bis zum Tag X.

08.10.2006

Training II: Die zweite Belastungswoche ist rum und mein Urlaub auch.....das Training in den beiden Wochen war richtig gut. Bin pro Woche um die 600km Rad gefahren, um 90km gelaufen, um 13km geschwommen und noch viel Stabi für meinen Rücken gemacht. Ausserdem habe ich meine Hawaii-ZIPPs eingefahren (schöne Laufräder) und meine Hawaii-SAUCONY-Schuhe eingelaufen 
FAZIT: Konnte diese zwei Wochen ohne einen Trainingsausfall durchtrainieren und das Wetter spielte auch mit. Nächste Woche noch etwas Tempo und dann geht es in die Tapering-Phase.

01.10.2006

Training I: Die erste Belastungswoche ist rum. Das Training ging richtig gut und das Wetter spielt auch mit ;-)... musste mich so gar richtig bremsen, um nicht zu überpacen. Somit stimmt die Motivation für den IRONMAN Hawaii....

  

24.09.2006

Regenationswoche: Nach vier Wettkämpfen tut die Regenationswoche richtig gut, um neue Kraft für den letzten Belastungsblock für Hawaii zu schöpfen.

18.09.2006

Hamburg City Man: Das vierte Rennwochenende...9:30 Uhr war mein Start, endlich wieder gutes Wetter. Die 1500m in der Alster konnte ich in 20:21min. hinter mich bringen. Somit ging es auf die doch rechtvolle Radstrecke, was sich teilweise als Zwickzackfahren, Riskanten Überholmanöver und warten zum Überholen herausstellte. Mit 1:02 Stunden konnte ich mein Rad wieder abstellen und die Laufschuhe anziehen. Für die 10 km benötigte ich 36:52min. und finishte das Rennen in 2:05:47 Stunden als Gesamt achter. 
FAZIT: Bin sehr mit dem Rennen zufrieden, habe noch mal neue Kontaktlinsen für den IRONMAN Hawaii getestet und etwas an der Sitzposition geändert. Nur leider hat es nicht mit der Ummeldung geklappt, somit bin ich als Jörg Szameitat gestartet. Schade....

  

11.09.2006

2. Bundesliga Nord in Bad Zwischenahn: Am Samstag standen 500m schwimmen und drei Kilometer laufen als Teamwettkampf auf dem Programm. Diesen Vorwettkampf konnten wir als neunschnellstes Team beenden. Somit ging es am Sonntag mit guten 2 Minuten Rückstand aufs schnellste Team auf die 0,75-26-5km Strecke. Ich konnte die Sprintdistanz als 45. und als zweitschnellster vom PSV Eutin beenden. 
FAZIT: War noch richtig platt von der Mitteldistanz....

04.09.2006

Mitteldistanz Ratzeburg: Ein einsames Rennen gegen die Uhr. Gestartet wurde in drei Gruppen, die erste Gruppe Frauen und die älteren Herren, die zweite Gruppe meine Alterklasse TM30 und ein paar weitere TMs und die dritte Gruppe TM25 und TM35. Diese Konstellation ist mir irgendwie nicht begreifbar, dass man die starken Alterklasse wie TM25,TM30 und TM35 nicht zusammen legen kann. Auch bei der Nachfrage beim Veranstalter kam nur, haben wir immer so gemacht. NA TOLL. 
Das Rennen entwickelte sich wie ich es erwartet hatte - einsam. Habe für diese Mitteldistanz runter getapert, sollte die erste Standortbestimmung sein für das Training auf den IRONMAN Hawaii. Das Schwimmen verlief optimal, war noch etwas Frust mit im Spiel vom Wochenende in Bremen, dort war ich mit meiner Schwimmform nicht zufrieden. Nach 25:46min entstieg ich aus dem Ratzeburg See, schnell zum Rad und rauf auf die Radstrecke. Die zweiten Runden war ein Wettlauf gegen die Uhr, hatte keinen Anhaltspunkt einfach nur fahren, fahren und noch mal fahren. Nur leider fiel mein Radcomputer aus, da es das ganze Rennen über geregnet hatte. Ich wusste das Lars und Ralph in der dritten Gruppe waren und beide gut Radfahren können. Also Power On, außerdem sollte die Nahrungsaufnahme und mein neuer Helm für Hawaii getestet werden. Was alles gut klappte.......nur vielleicht neuen Radcomputer sollte ich mir zu legen ;-). Nun runter vom Rad und rein in die Laufschuhe, habe bewusst gut eingelaufene Schuhe angezogen, da ich wusste, dass es regneten würde und die Strecke durch die Pampa geht- um blasen vorzubeugen. Also müssen meine neuen Saucony-Schlappen ein anderes mal eingelaufen werden. Laufen ging richtig gut, bin den 20er konstant durchgelaufen (1:19:16Std mit Pinkelpause) und auch beim laufen wollte ich die Nahrungsaufnahme (PowerBar Green Apple) trainieren. Der Laufkurs ist der Hammer, nicht gerade einfach. Nach 4:01 Std finishte ich das Rennen und nun hieß es warten, wann Lars und Ralph ins Ziel kommen. SCHADE, die beiden waren schneller. Somit belegte ich den dritten Platz mit der schnellsten Schwimm und Laufzeit. 
FAZIT: Es hart alles alleine gegen die Uhr durchzuziehen, bin aber sehr zufrieden mit dem Rennen. Hatte keinen Einbruch, ein sauberes Ding. Nahrungsaufnahme klappte gut. Der Helm ist saugeil, aber vielleicht etwas zu warm für Hawaii.....werde den Helm aber einpacken und in Kona im Training noch mal testen.

  

31.08.2006

Helmtest: BELL Meteor II

  

MLP City-Triathlon in Bremen: Bremen, meine alte Heimat. SCHÖN. Die Strecke kannte ich aus fast 10 Jahren Training....bis auf die Schwimmstrecke, habe mich die ganzen Jahren nicht getraut in die Weser zuspringen. ;-)
Jetzt zum Rennen, wir wurden mit der Weserfähre zum Schwimmstart gefahren. Um 12:20 Uhr fiel der Startschuss, schnell bildete sich die Spritzengruppe von sieben Athleten, die die Schwimmstrecke zwischen 18:03-18:27min beenden konnten. Lothar und Marek legten einen schnellen Wechsel hin, ich stieg als fünfter mit Nicholas (mein Trainingskollege aus Hamburg) aufs Rad. Somit waren die beiden weg, da es ein Windschattenrennen war. Windschattenrennen sind taktische Rennen. Außerdem hatten wir das typische Bremer Wetter, Regen + Wind und wieder Sonne. Somit war das Windenschattenfahren sehr anspruchsvoll. In der dritten von vier Runden waren wir eine achter Gruppe, die gemeinsam auf die Laufstrecke ging. Ich ging als achter auf die Laufstrecke, da ich mich auf dem aufgeweichten Osterdeich beim Absteigen vom Rad langgemacht habe. Konnte aber auf der Laufstrecke wieder zwei Plätze gut machen und beendete das Rennen als 6. Gesamt. 
Fazit: Schönes Rennen, tolles Gefühl vor heimischen Publikum zustarten. Vielen Dank fürs Anfeuern und DANKE Wiebke für die tollen Bilder. ;-)

Ergebnis

                 
© Wiebke 

23.08.2006

Training II: Die dritte und vierte Woche vom ersten Belastungsblock sind rum. In der dritten Wochen wurde der Umfang noch einmal gesteigert, in der vierten Woche ging der Umfang wieder runter, aber die Intensität stieg. 
Jetzt steht erst mal Regenation auf dem Programm und am Wochenende der Start beim MLP City-Triathlon in meiner alten Heimat Bremen. Auf den Start dort freue ich mich richtig, wird für mich eine harte Tempoeinheit nach einem vierwöchigen Langstreckenblock werden. Somit gehe ich mit geringer Erwartung ins Rennen, der Spass wird wieder im Vordergrund stehen und Freunde besuchen.

    

13.08.2006

Ablenkung vom Training.....mit Stefan das Hamburger Nachtleben erkundet. ;-)

Training I: Die ersten beiden Wochen für die Hawaiivorreitung sind vorüber. Bin um die 500km Radgefahren und um die 70km gelaufen. Habe das ganze Jahr noch nicht solche Umfänge gehabt, der Körper nimmt das Training gut an. Der Stoffwechsel ist noch nicht ganz soweit, musste bei meiner ersten langen Radausfahrt MC ansteuert, sonst wäre ich nicht mehr nach Hause gekommen. ;-)

    

30.07.2006

Kleine Zwangspause: Aufgrund einer Zahn-OP, muss ich diese Woche über Antibiotikum einnehmen und das Training  einstellen. Ich hoffe, ich kann nächste Woche wieder ins Training einsteigen. Somit werde ich nicht in Waren an der Mitteldistanz teilnehmen. Sondern diese und nächste Woche die Beine baumeln lassen, um dann mit der IRONMAN HAWAII Vorbereitung zu starten.

14.07.2006

Gegen den Wind Triathlon: Das schöne ist, seit ich in Hamburg leben und arbeite habe ich ein ganz anderes Einzugsgebiet hinsichtlich Triathlonwettkämpfe. Somit ging es diesmal Richtung St. Peter Ording. 
Das Schwimmen wurde in der guten alten Nordsee durchgeführt. Der Start war einfach 1500m vom Schwimmausgang entfernt, also wurde parallel zum Strand geschwommen. Ich ging als 2. aus dem Wasser und musste 600m im tiefen Stand zur Wechselzone laufen. Schnell gewechselt und ab auf die vier Radrunden. Das Radfahren beendete ich als dritter. Nun hieß es sich über zwei Laufrunden durch den tiefen Sand und dem welligen Waldstück zu schlagen. Ich finishte als fünfter Gesamt.

Ergebnis


Also wer einen schönen Wettkampf in der Natur machen möchte, sollte nach St. Peter Ording fahren.

13.07.2006

Steinbeck (1.5-40-10): Wettkampf, Wettkampf, Wettkampf....dies mal mein erster Start in der neuen 2. Bundesliga Nord für den PSV Eutin. Das Schwimmen war ohne Neo, bin als 14. von 75 Teilnehmern aus dem Wasser (20:15min) gekommen. Radfahren waren drei Runden mit einer Steigung von 12%, konnte meinen Platz halten und beendete die Radstrecke in 1:03:20Std. Beim Laufen konnte ich auf den zwei Runden, Plätze gut machen und finsihed auf dem 10.Platz als schnellster Eutiner. Auf Platz 12, 18 und 37 finished meine Vereinkollegen und belegten den 2.Platz von 15 Team.

03.07.2006

BSG Midsummer Triathlon (500-20-5): Mittwoch Abend, nach der Arbeit, Betriebsmeisterschaften und noch müde Beine von der DM. Egal, spass haben und immer noch kein Lauftraining. Das Rennen ging gut, als zweiter aus dem Wasser, als zweiter vom Rad, als dritter im Ziel, somit dritter bei den Betriebsmeisterschaften und meinen Arbeitsgeber AIRBUS gut vertreten.

23.06.2006

DM Peine (1.5-40-10): Im grossen und ganzen bin ich zufrieden mit dem Abschneiden bei der Alterklassen DM in Peine. Die Startgruppen waren die jeweiligen Alterklassen, somit hatte man "nur" den direkten Vergleich in der AK. Zum Rennen: Das Schwimmen verlief optimal, bin mit der ersten Gruppe als fünfter aus dem Wasser bekommen (19:25min), auf dem Rad hatte ich endlich den nötigen Raddruck und konnte mich auf den zweiten Platz vorarbeiten und habe mir gute 40 Sekunden auf die Verfolgergruppe raus gefahren. Bin volles Risiko gegangen, da ich aufgrund der Wadenverhärtung vom Stadtparktriathlon das Laufen in der Woche nicht trainieren konnte und immer noch nicht schmerzfrei war. Das Laufen war hart, nach guten zwei Kilometer sind die ersten Beiden an mir vorbei gelaufen, somit mit Platz vier, nach Kilometer vier überholte mich noch einer, somit Platz fünf. Diesen Platz konnte ich bis zum Ziel halten, somit bin ich als fünfter der Alterklasse 30 über die Ziellinie gelaufen. Gesamtplatz 23. von 350 Teilnehmern. Bin zufrieden mit der Schwimm- und Radleistung, beim Laufen war nicht mehr drin.

Ergebnisse: http://triathlon.virtuelle-loipe.de/start.htm

  

23.06.2006

Stadtparktriathlon (500m-20km-5km): Wieder eine Sprintdistanz, entweder bin ich zu alt oder zu langsam. Nein, es Dauer halt etwas länger bis mein Dieselmotor auf Touren kommt. Das Langstreckentraining über die Jahre hinweg zerrt an der Grundschnelligkeit. Das Rennen war gut, bin dritter geworden. Das Schwimmen war okay, Radfahren komme ich nicht richtig auf Touren und laufen war auch okay. Habe mir leider beim Laufen eine Muskelverhärtung reingelaufen. Somit war ein Lauftraining diese Woche nicht möglich.....:-(

Ergebnis

        

14.06.2006

Hofsee-Triathlon (500-23-6): Habe mich kurzfristig für die Teilnahme entschlossen, um das für meine Grundschnelligkeit zu tun. Habe den Wettkampf aus dem vollem Training gemacht.
Schwimmen: Puh, war der Neo eng, habe seit Florida das Ding nicht mehr angehabt. Bin als zweiter aus dem Wasser, hinter Nicholas Wiebe (mein Schwimmkollege) --> war gut
Rad: Schlecht gewechselt, bin als dritter auf die Radstrecke gegangen und musste auf der Strecke noch einen ziehen lassen, also vierter --> Radfahren fühlt sich schon besser an, bin aber immer noch nicht zufrieden mit dem Raddruck
Laufen: Nicholas musste ich leider ziehen lassen, fünfter --> laufen ging gut, 6km in 21:30 min, bin damit zufrieden.
FAZIT: Für den ersten Triathlon, gutes Ergebnis, bin zufrieden

Ergebnisliste

04.06.2006

Neuer Schwimmverein: Bin seit diesem Monat Mitglied des Hamburger SC.
WEBSEITE

25.05.2006

Teufelsmoor Duathlon: Nächstes Wochenende, nächstes Rennen. Die Strecke war 5-33-5 km und endlich gutes Rennwetter. Ergebnis: 18:27/47:34/19:31 --> Gesamt 7....

08.05.2006

Duathlon Hatten: Mein erstes Rennen in diesem Jahr, eine kleine Standortbestimmung für mich. Mit einem gemischten Gefühl bin ich ins Rennen gegangen, weil ich noch nicht also viel gemacht habe. 
Laufen war okay, auf dem Rad fühlte es sich unrund an......raus gekommen ist der Niedersächsische Landesmeistertitel der AK30 und der 10.Platz Gesamt. Bin mehr als zufrieden mit dem Ergebnis. 
In der zweiten Hälfte des Jahres werden erst die Umfangen wieder hoch geschraubt, für den IRONMAN Hawaii. Alles andere ist raus gehen und Spass an Wettkämpfen haben. ;-)

07.05.2006

PowerBar Elite stellt sich vor: 

01.05.2006

Neuer Sponsor:

01.05.2006

Hamburg Marathon: Eigentlich wollte ich gar nicht laufen, aber es kam anders. Eine gute Bekannte wollte ihrer ersten Marathon laufen und der eigentliche "Hase" hat sich verletzt. Gute Besserung von hier. Somit bin ich eingesprungen und als "Klausi" an den Start gegangen. 
Endzeit: 3:32:50 Stunden, gute Zeit für den ersten Marathon.

    

25.04.2006

Hamburg: Die ersten beiden Wochen vergingen im Fluge. Meine neue Tätigkeit befast sich mit der "Forschung und Entwicklung von Compositebauteilen", sehr Interessant der Aufgabenbereich.  Trainingstechnisch habe ich meine Laufstrecken gefunden. Beim Radfahren habe ich bis jetzt eine 80 Kilometerstrecke erkundet, die man sicherlich noch ausbauen kann. Schwimmtraining bestreite ich im Fitnesscenter "ELIXIA". ELIXIA bietet mir optimale Trainingsbedingungen, vor allem bei der jetzigen Wetterlage. So kann ich dort von schwimmen, spinning, laufen, Krafttraining und Stabi-Übungen alles unter einem Dach durchziehen.
Die langen Anfahrtswege sind für mich erst mal eine Umstellung. Hamburg ist schon grösser als Bremen ;-). Somit habe ich mir ein neues Fortbewegungsobjekt zugelegt. Einen VESPA N Spezial Roller, Baujahr 1979 in Anthrazit. Zum Cruisen durch Hamburg, der Sommer kann kommen.

        

13.04.2006

Ruhewoche und Sachen packen: Ab April werde ich in Hamburg für AIRBUS arbeiten. Somit nutze ich die Ruhewoche, um meine Sachen in Bremen zupacken. 
TSCHÜSS BREMEN, ich hatte eine schöne Zeit dort und habe eine Menge netter Leute kennen gelernt.

30.03.2006

TRAININGSLAGER: Das Trainingslager habe ich in Bremen durchgezogen. Das Wetter hat zum Glück mit gespielt. Somit habe ich meine ersten Radkilometer in diesem Jahr hinter mich gebracht. Ich bin 3 x 3 Tage Radgefahren, alles im GA1-Bereich.

25.03.2006

TRAINING: Mein Training besteht zur Zeit aus Schwimmen, Laufen und Krafttraining. Der Stundenumfang liegt zwischen 10-15 Stunden pro Woche.

18.02.2006

2. Bundesliga Nord: 
Mein Zweitstartrecht werde ich für den PSV Eutin in Anspruch nehmen.

14.02.2006

Neu Organisation der 2.Bundesliga Nord. 
Alle Themen und Wettkämpfe unter:

http://triathlon.virtuelle-loipe.de/start.shtml

24.01.2006

Aufnahme ins PowerBar Elite Team 2006

16.01.2006

TRAINING: Nach acht Wochen Trainingspause wieder mit leichtem Training angefangen.

31.12.2005

 

    

 

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