Aktuelles 2005

TRAINING: Nach acht Wochen Trainingspause wieder mit leichtem Training angefangen.

31.12.2005

IRONMAN FLORIDA-Ergebnis: Der IRONMAN Florida ist Geschichte......
Um 7 Uhr ging es als Landstart los, das Wasser war rauer als die Tage zuvor. Es waren zwei Runden zu schwimmen, somit hieß es nach 1900m einmal aus dem Wasser, 150m laufen im Sand und weiter ging es in die zweite Runde. Aus dem Wasser war ich nach 53:30min, dummerweise habe ich meinen Chip für die Zeitmessung irgendwo im Ozean beim Massenstart verloren. Somit muss ich mir für den Rest des Rennen einen neuen Chip an Land besorgen, damit die das Rennen beenden kann, weil ohne Chip keine Zeitmessung, keine Wertung und keine Qualimöglichkeiten. Somit habe ich etwas Zeit verloren.....habe versucht einfach ruhig zubleiben und mein Rennen weiter durchzuziehen, als ob nichts gewesen wäre.
Die ersten Kilometer waren mit Rückenwind, somit konnte man den Puls wieder mit hoher Trittfrequenz runter bekommen. Der Radkurs ist eigentlich recht flach mit leichten Wellen und teilweise schlechten Straßenbelag. Der Wind soll härter gewesen seinen als die Jahre zuvor, daher die doch recht langsamen Radzeiten für den Kurs. Außerdem lud der Kurs auch zum Windschatten fahren ein. Außerdem gib es eine neue Windschattenregel, die besagt, dass 7 Meter zwischen den Vorderrädern Abstand eingehalten werden muss. Ja, SIEBEN Meter, sind nichts.....  Ich befand mich hinter der ersten Gruppe mit vier weiteren Teilnehmer. Hinter uns folgten vereinzelte Athleten, dann kam schon die erste größere Gruppe mit 30-40 Athleten, dahinter folgte eine 100 Mann starke Gruppe, die Athleten sind dreier Reihe Oberlenker gefahren. Tolles Rennen,.....ich fahre mir die Beine platt und die Jungs ruhen sich die 180km aus. Das Radziel erreichte ich nach 4:59Std.
Nun hieß es die ersten Kilometer nicht so schnell anzulaufen. Es waren zwei Runden mit Wendepunkt zu laufen, somit konnte man sich einen Überblick verschaffen, er vor und hinter einem ist. Die erste Runde verlief gut (1:38Std), von Meile 16 bis 21 hatte ich einen richtigen Hänger. Konnte die Strasse nicht mehr sehen (Unterzuckert) und musste somit eine Gehpause einlegen und wäre fast bei Klopause eingeschlafen. Nun hieß es soviel Cola zu mir zunehmen was ging. Anschließend habe ich mich wieder gefangen und beendet den Marathon mit einer Zeit von 3:23Std. Das Ziel erreichte ich in 9:23Std als Gesamt 33 von 2300 und in meiner Altersklasse belegte ich den vierten Platz von 310 Teilnehmern und habe somit einen der 8 Quali-Plätze für Hawaii erlangt. Bin mehr als zufrieden mit dem Rennen. Wenn ich vor 12 Wochen an meinem Hexenschuss zurück denke, hätte ich nicht gedacht so ein Rennen hinzu bekommen. Einfach Super.

Der IRONMAN HAWAII 2006 findet am 15.Oktober mit mir statt......

Bilder 

16.11.2005

IRONMAN FLORIDA: Jetzt ist es soweit, am Samstag geht es endlich los. Ich fliege von Hamburg nach Frankfurt, anschließend geht es rüber nach Amerika (Atlanta), von dort aus steht noch eine fünfstündige Busfahrt zum Austragungsort Panama City an.
Das Training verlief mehr als gut, nach meinem Hexenschuss im Sommer hätte ich nicht gedacht wieder so schnell fit zu werden. Die Vorbereitungsphase beinhaltete nur 10 Wochen. Ich habe meine alten Trainingsprinzipchen etwas übern Haufen geworfen und versucht mehr Qualität als Quantität zu trainieren. Somit habe ich ein bis meistens zwei Ruhetage in die Woche eingebaut. Was sehr wichtig für den Kopf und Körper war. Hinzu kamen viele Stabilitätsübungen (bis zu 4Stunden pro Woche), die durch den Wegfall der Einlagen wichtig waren. Die Muskulatur ist zwar noch nicht ganz wieder aufgebaut, aber ich bin auf dem besten Wege dahin. Das einzigste Problem ist, dass mir die Füsse einschlafen auch die neuen Druckpunkte in der Füsswölbung. 
Der Wettkampf startet am 05. November um 7 Uhr, ich werde mit der Startnummer 320 ins Rennen gehen, um einen der 12. Qualifikationsplätze der AK 30-34 zu ergattern. 
Ob es machbar ist, keine Ahnung, kann meine Leistung nicht ein Stufen, da ich vier Monate keinen einigen Wettkampf gemacht habe. Kann nur sagen, dass mein Training ohne Ausfälle oder Verletzungen durch ziehen können. Somit bin ich gespannt, wie es läuft.

Mehr Infos unter: www.ironmanlive.com
                          www.ironmanflorida.com

28.10.2005

TRAINING III: Der letzte Trainingsblock ging heute zu Ende. Zwei Wochen Tempotraining mit reduzierten Umfang. Puh,.... bis auf dieses Wochenende hat das Wetter gut mit gespielt. Jetzt steht nur noch Regenation bis zum IRONMAN auf dem Programm.

23.10.2005

Info's zum IRONMAN HAWAII: Am 15.Oktober fällt der Startschuss zum IRONMAN HAWAII.
Tägliche Informationen unter: www.3athlon.de
TV-Tipp: 16.10. von 16:05-17:00 Uhr im ZDF

07.10.2005

TRAINING II: Die Ruhewoche tat gut.... Ein weiterer kleiner Radblock stand übern 3.Oktober auf dem Programm:
Fr: 70km   --> Kraftausdauer am Berg
Sa: 120km --> Spinning, da es geregnet hat
So: 150km --> 3x30min IM-Tempo
Mo: 170km --> GAI

Des weiteren steht pro Woche ein langer Lauf von 36-38km auf dem Programm. Diese Woche noch etwas Umfang.....

07.10.2005

TRAINING I: Den ersten Radblock über drei Wochen (400km-500km-600km) habe ich geschafft. Jetzt erst mal eine Woche Regenation.

18.09.2005

Angemeldet für den IRONMAN FLORIDA

12.09.2005

Nach fast sechs Wochen Trainingspause und einigen Besuchen bei Ärzten habe ich das Training wieder aufgenommen.... Das Resultat der Besuche war sehr aufschlussreich und hat mir sehr weiter geholfen. Die Ursache meiner ISG- und Lendenwirbelblockaden ist eigentlich recht simple. Ich habe seit über vier Jahren Hakenkeile gegen das Überdehnen meiner Kniee verwendet. Der Nachteil dieser Keile ist, dass die Ausprägung der Fußwölbung vernachlässig wird. Die Fußwölbung (innere Bereich des Fußes) ist für den Lendenwirbelbereich/Brustwirbelbereich und Magen zuständig, wenn man bei der Reflexzonenbereichen nachschaut. Daher auch meine Magenprobleme bei höheren Belastungsbereichen. Somit habe ich alle Keile entfernt, in der Hoffung, dass das die Ursache für meine Probleme war...

10.09.2005

WM Long Distance in Dänemark: Ich muss aufgrund von Rückenproblemen die Teilnahme an der WM absagen. Das Training habe ich seit einer Woche unterbrochen, um dem Rücken zu schonen. 

03.08.2005

2.Bundesliga Schwerin  (Vorwettkampf 0,5-2,5/Hauptwettkampf 0,75-20-5): Dieser Wettkampf verlief nicht so überzeigend, wie die beiden anderen Bundesligawettkämpfe für die Mannschaft. Erstens war es nicht unsere Streckenlänge, einfach zu kurz für uns alte Männer und es weiteren mussten wir mit "nur" vier Leuten ins Rennen gehen. Mit der Einzelleistung von Tammo (3.Platz), Olaf (12.Platz), Jörn und ich sind die letzten Meters zusammen gelaufen (15. und 16.Platz), erreichen wir in der Tageswertung den zweiten Platz. In der Gesamtwertung liegen wir immer noch auf Platz eins, aber der Abstand ist wesentlich geringer geworden. 

Mehr Info’s unter: http://triathlon.virtuelle-loipe.de/start.shtml

   

 

22.07.2005

2.Bundesliga Schleswig (1,5-40-10): Auch dieser Wettkampf verlief für die Mannschaft des 1.TC Oldenburg „Die Bären“ sehr erfolgsreich. Mit den Einzelleistungen von Tammo König (3.Platz), Thorsten Ulrich (4.Platz), Andre Stübs (6.Platz), Oliver Bergmann (7.Platz) und dem fünften Mann Jörn Eilers (15.Platz) erreicht wir den 1.Platz der Tageswertung. Mit diesem Ergebnis haben wir die Führung weiter ausgebaut.

Mehr Info’s unter: http://triathlon.virtuelle-loipe.de/start.shtml

 

       

04.07.2005

2.Bundesliga in Bergedorf (1,5-40-10): Auch dieses starte ich über das Zweitstartrecht für den 1.TC Oldenburg „Die Bären“. Das Rennen verlief für Mannschaft sehr erfolgreich, wir belegten den Platz 1. Mit der Einzelplatzierung: 1.Platz Tammo König, 5. Platz Andre Stübs, 7.Platz Thorsten Ullrich und 9.Platz Jörn Eilers.

       

27.06.2005

Silberseetriathlon in Stuhr (1,5-40-10): Bei 10 Grad Außentemperatur und ca. 17 Grad warmen Wasser kam nicht gerade die Triathlonatmosphäre auf. Außerdem mag ich nicht das kühle Wetter. Somit ging es ohne sich einzuschwimmen auf die 1500m lange Schwimmstrecke. An Position 2 ging es auf die Radstrecke, schnell noch das paar Armlinge über gestülpt und dann hieß es sich die Beine warm fahren. Aber irgendwie bekam ich nicht den richtigen Druck auf die Pedale und beendete das Radfahren an Position 4, diesen behielt ich bis zum Schluss. Mein Fazit: Für den ersten Wettkampf nach Arizona und bei dem Wetter war das Ergebnis okay.

       

20.06.2005

5 x 5.5 km Staffel im Faulenviertel: Die "Ladykiller" Staffel mit dem Startläufer York Golinski, Ludwig Rosik, Andre Stübs, Frank Vogel und als Schlussläufer Jörg Eilers belegte den 2.Platz von 138 Staffeln.
Mehr Informationen unter: www.sport-ziel.de

05.05.2005

IRONMAN Arizona: Mein zwölftes IRONMAN-Rennen mit zwei Wochen Urlaub ist vorbei, seit Montag bin ich wieder im Lande.....
Der Wettkampf war im Ortsteil Tempe, ein sehr sportliches Städtchen, wo fast jedes Wochenende eine andere Veranstaltung stattfindet. Der Renntag begann, wie immer um 4 Uhr morgens mit dem Versuch etwas Essbares und einen Kaffee runter zu bekommen, die zurecht gelegten Wettkampfsachen anziehen und einer Katzenwäsche. Um 5 Uhr ging dann in die Wechselzone, um die letzten Vorbereitungen zutreffen, wie zum Beispiel Radflaschen ans Rad, PowerBar-Riegel aus Oberrohr kleben und den Luftdruck der Reifen noch einmal zu prüfen. Um 6:45 Uhr, direkt nach dem Start der Profis, ging es ins Wasser, noch etwas Warmschwimmen und warten bis um 7 Uhr dann der Startschuss fiel. Endlich - das Warten hatte ein Ende. Die Menge setzt sich in Bewegung, ein paar Rangeleinen und ein Ziehen und Zerren. Dabei muss sich mein Tranponter am Fußgelenk gelöst haben. Mist - anhalten und versuchen das Ding irgendwie wieder festbekommen. Durch dieses Missgeschick habe ich den Anschluss an die erste Gruppe verloren und stieg als 34. mit der 54:35 Minuten aus dem Wasser. Schnell den Neopren-Anzug ausziehen, Beutel mit den Radsachen suchen, umziehen und ab zum Rad - schlechter Wechsel. Mist, geht ja gut weiter. Falschen Beutel erhalten, Pulsmesser beim Schwimmen aufgegangen und Rad nicht gereicht bekommen. Egal, nun musste die ganze Konzentration auf der Radstrecke her. Die Strecke führte erst 20 Kilometer durch die Stadt, dann 20 Kilometer mit Rückenwind raus, um dann den gleichen Weg mit Gegenwind wieder zurück, und das gleich dreimal. Das Überrunden war teilweise ein riskantes Unterfangen, die Age-Grouper links und die Profi rechts überholen, dazu noch viele Kurven auf dem drei Meter breiten Stadtkurs. Das Radfahren selbst: Nach 20 Kilometer ist Jarmo aufgefahren, mit ihm habe mir das Zimmer in Arizona geteilt. Bei Kilometer 50 stößt dann Matthias Lohmann zu uns. Super, wenigstens läuft es beim Radfahren. Unsere Taktik geht auf, zusammen fahren wir mit Führungswechsel. Doch bei Kilometer 90 ist Jarmo das Tempo auf einmal zu langsam und er forciert, wir lassen ihn ziehen. Bei Kilometer 120 hatten wir ihn schon wieder. Er hatte ein wenig überzogen, er hält noch bis Kilometer 160 mit und ließ sich dann zurückfallen. Der zweite Wechsel verläuft um einiges besser ­ - erst eine gemeinsame Pinkelpause mit Matthias und dann ab. Lasse Matthias aber einfach laufen, versuche mein eigenes Tempo zu machen. Liege nach dem Rad auf Platz 26 und mache noch einige Plätze gut. Die erste Runde läuft optimal, versuche kontrolliert zu laufen. Bei Meile 21 wollen die Oberschenkelmuskeln und die Achillessehnen nicht mehr, durch den sehr anspruchvollen Laufkurs  ist alles überlastet. Die Strecke geht fast nur über Schotter und Sand mit einigen Hügeln und kaum Schatten. Musste drei Meilen zu Fuß gehen, um dann die letzten beiden Meilen im Lauf-Geh-Schritt hinter mich zu bringen. Als Gesamt 49. mit einer Zeit von 9:56 Stunden habe ich das Rennen beendet. War froh es hinter mich gebracht zu haben. Was, wäre, wenn ... Ja, das Gehen hat mich sicherlich zehn bis 15 Minuten gekostet, egal, dafür bin ich trotzdem noch gut durchgekommen. Das Problem war im Vorfeld meine gereizte Partellasehne, dadurch konnte ich gar nicht oder nur sehr wenig trainieren - mir fehlten einfach die langen Läufe und die Umfänge. Bin zufrieden, wenn man die Rahmenbedingungen betrachtet.

Anschließend habe ich zwei Wochen ohne Sport in Amerika verbracht, sehr schön. Die erste Woche war Jarmo noch mit dabei. Sind von Phoenix zum Grand Canyon, dann Las Vegas - über Los Angel nach San Diego und wieder zurück nach Phoenix gefahren. Die zweite Woche habe alleine in Colorado und Salt Lake City mit wandern verbracht.

Wie es weiter geht: Keine Ahnung! Erstmal langsam wieder das Training auf nehmen, gucken wie weit sich die Sehne und der Körper erholt hat. Jetzt stehen ein paar Bundesliga-Rennen auf den Programm  und vielleicht noch ein IRONMAN.

In diesem Sinne: Bleibt verletzungsfrei und hab viel Spaß am Sport,

Bilder + Zeitungsartikel

André

28.04.2005

IRONMAN ARIZONA: Ja, der Stübs kann es mal wieder nicht lassen. Am 02.April geht es Richtung Amerika zum Wettkampf. Es ist mittlerweile mein 12tes IRONMAN-Rennen. 
Das Training verlief nicht ganz optimal, aber was ist schon optimal. Ich hatte mir im Trainingslager in Lanzarote eine Partellarsehnenreizung zugezogen, somit konnte ich nicht ganz schmerzfrei trainieren. 
Der Wettkampfort ist Phoenix, die 3,8km lange Schwimmstrecke wird im Tempe Town Lake geschwommen, die Radstrecke soll flach bis wellig mit starken Windböen sein, deswegen wurde die Radstrecke von ursprünglich zwei auf drei Runden umorganisiert, das Laufen findet rund um den Fluss statt. 
Es sollen ca. 2600 Teilnehmer an den Start gehen, die um 80 Qualiplätze für Hawaii kämpfen, ich glaube, kämpfen ist der richtige Ausdruck dafür. 2150 Leute auf 3x60km Radrunden, dass wird ein Spass. :-( 
Eine 5te Hawaiiteilnahme, falls ich einen Platz ergattern kann?......keine Ahnung, ehrlich gesagt, habe ich mir darüber noch nicht wirklich Gedanken gemacht. Klar, Hawaii ist schon ein geiles Rennen, aber auf IRONMAN Florida im September hätte ich auch Lust. 
Bis denne, Andre 

www.ironmanlive.com 
www.ironmanarizona.com

30.03.2005

Neuer Sponsor......

22.03.2005

Trainingslager Lanzarote: Zwei Wochen auf dieser Insel....keine Ahnung, ob man sie lieben oder hassen sollte. Vielleicht keine Hassliebe, um gute Radkilometer in die Beine zu bekommen. Das Trainingslager habe ich mit Frank, ein alter Teamkollege aus der Neubrandenburger Zeit, zusammen durchgezogen. Das Wetter war sicherlich besser als hier in Deutschland zu dem Zeitpunkt, aber wir haben von Wind (was normal ist, aber keine Böen von 70 km/h), Sandstürme und Regenschauer alles gehabt. Beim Trainingsumfang haben wir einen Mix aus Kilometer und Zeit gemacht, so sind wir an 11 Trainingstagen gute 1200 km in 45 Stunden gefahren.....reicht. Außerdem hatten wir eine Menge Spaß, Sonnenbrände und müde Beine.......Bilder

10.03.2005

Auch ich werde mal 30..... der Bremer-Brauch sagt: "Wenn der Mann bis zu seinen 30.Lebensjahr nicht verheiratet ist, muss er fegen und zwar solange, bis IHN eine Jungfrau freiküsst."

 

   

18.01.2005

Das Training hat wieder begonnen.....über die Weihnachtstage stand das Lauftraining im Vordergrund. Die ersten Laufwettkämpfe verliefen schon wieder recht gut....
Sylvesterlauf in Stuhr (9.5km) --> 34:25 min und
Sandkruger Schleife in Oldenburg (13km) --> 49:30min.

12.01.2005

2. Bundesliga Nord: Mein Zweitstartrecht werde ich für den 1.TC Oldenburg "Die Bären" in Anspruch nehmen. 
Die Mannschaftsmitglieder sind:
- Jörn Eilers
- Oliver Bergmann
- Olaf Geserick
- Thorsten Ullrich
- Joachim Zimmerling (MTV Bad Bevensen)
- Andre Stübs (MTV Bad Bevensen)

Die Wettkämpfe sind:
- Einbeck
- Bergedorf
- Schwerin
- Oldenburg
- Bad Gandersheim 

05.03.2004

Bilder in der Galerie überarbeitet

11.01.2004

Neues Jahr neues Glück, schauen wir mal.....die ersten Wettkämpfe im Laufbereich gingen schon wieder gut von der Hand:

Sylvesterlauf in Stuhr-Fahrenhorst --> 9,5km in 36:10 min.
Sandkruger Schleife --> 13km in 51:26 min.
1.Winterlaug in Bremen --> 9,9km in 37:12 min.

11.01.2004

IRONMAN HAWAII: Hallo zusammen, mein 10. IRONMAN ist jetzt Geschichte.....er verlief gut, nicht berauschend, aber gut.... war ein "OKAY-Wettkampf". Bei der 25. Auflage des IRONMAN Hawaii kamen einige neue Veränderungen auf die Athleten zu. Es gab nur noch eine Wechselzone, die Startnummer wurden nach Alterklassen verteilt, die ersten 50 Athleten erhielten nur gesetzte Startummern. Der Chip musste vor dem am Schwimmeinstieg aktiviert werden, somit drängten sich 1750 Teilnehmer über eine kleine Matte, was sehr viel Zeit kostete... Ich erreichte die Startlinie ca. 2 Minuten vorm Start, was den Adrenalinpegel in die Höhe trieb. Das Startschuss viel und die wochenlange Vorbereitung und das Warten hatte somit endlich ein Ende, irgendwie eine Erleichterung. Beim Schwimmen hieß es mal wieder viel Prügel einstecken - Zickzack schwimmen, Athleten überschwimmen und die Richtung halten. Ich erreichte nach 53:27 Minuten und Platz 100 den Ausstiegbereich, alles lief nach Plan. Dann stand eine 400 Meter lange Strecke zur Wechselzone an, den Bekleidungsbeutel suchen und schnellstens umziehen, dann anschließend Rad suchen. Die ersten Radkilometer fuhren wir durch Kona. Irgendwie fühlte ich mich unwohl auf den Rad - kein richtiger Druck, die Beine fühlten sich an, als ob ich ein zwei Wochen langes Radtrainingslager hinter mir hatte. Eigentlich wollte ich schon bei Kilometer 30 aussteigen.....war wohl irgendwie nicht mein Tag....Aber ich konnte mich noch einmal motivieren. Allmählich kam der Raddruck und ich nahm die gewünschte Geschwindigkeit auf. Das Radfahren auf Hawaii ist immer mit viel Wind und hohen Temperaturen verbunden, somit hatten ich die letzten 30-40 Kilometer nur noch Gegenwind, war viele Körner kostete und die Beine noch müder machte. Als 127. erreichte ich das Radziel und hoffte den Marathon noch einigermaßen gut zu überstehen. Aufgrund meiner Rücken- und Hüftproblem (Gelenkkapselreizung) hatte ich in der Vorbereitung nicht die nötigen Laufkilometer in den Beinen und zwei Wochen, in denen ich gar nicht gelaufen bin. Somit ging ich locker an den Marathon ran und versuchte das beste daraus zumachen. Nach 12 Kilometern ging gar nichts mehr - die Beine waren müde, keine Kraft mehr und wieder stellte ich mir die Frage: "Was mach ich hier eigentlich?" Die Beinen wollten AUSSTEIGEN - zum 100. Male musste der Kopf die Beine überzeugen weiterzulaufen. Irgendwie schaffte ich es, die Beine liefen - nicht schnell, aber sie liefen. Schleppten mich von Meile zu Meile, von einem Verpflegungsstand zum nächsten. Alles tat weh, zwischendurch rechnete ich mir aus wie lange ich noch unterwegs wäre und irgendwann kam das Ziel in greifbare Nähe, die Zeit und die Platzierungen war mir total egal geworden. Ich genoss den Zieleinlauf einfach. Lächelte und ließ mich von dem Beifall der Zuschauern ins Ziel tragen. Mein Motto war im Laufe des Tages geworden -genießen. Platz 173 war okay, ich bin nach den ganzen Problemen zufrieden damit. Mehr war an diesem Tag nicht drin. Ich wußte im Vorfeld, dass man, wenn man nicht 100 oder 120 Prozent fit ist, gnadenlos durchgereicht wird. Ich habe es mir trotzdem angetan und habe den Start nicht abgesagt. Hawaii ist nun einmal Hawaii, einfach unvergleichlich. Hier sind die besten Athleten der Welt und nur qualifizierte Athleten am Start. Denn schon die Teilnahme ist ein Erfolg. Jetzt steht erst mal eine längere Pause und Ursachenforschung der Rückenprobleme auf dem Programm, sowie Arzttermine und Physiotherapie. Mal schauen, wo ich nächstes Jahr starte oder mir vielleicht eine Auszeit gönne.

Hawaii-Bilder bei Active

Gruß Andre

09.11.2003

Wettkampf-Bilder in der Galerie......

10.11.2003

Sag' niemals nie...
Triathlet André Stübs startet zum vierten Mal beim "Ironman" auf Hawaii
Von Nicole Schmidt
Nach der Quälerei beim letzten "Ironman Hawaii 2002" wollte Triathlet André Stübs eigentlich nie wieder an dem wichtigsten Triathlon der Welt auf der Trauminsel teilnehmen. Doch nach der guten Qualifikation in Brasilien kribbelte es in den Beinen und es reizte den 28-Jährigen, erneut zu starten, um seinen Traum, unter die Top 100 zu kommen, zu verwirklichen. Nun ist es soweit und er hebt am 10. Oktober von Hamburg in Richtung Süden ab.

Getreu dem Motto "Sag' niemals nie" stürzt sich André Stübs am 18. Oktober um 7 Uhr Ortszeit (19 Uhr MEZ) mit 1700 anderen Triathleten in die Fluten der kleinen Bucht in Kailua-Kona, um die 3,8 Kilometer lange Schwimmstrecke hinter sich zu bringen. Auch die anschließenden 180 Radkilometer dürften kein Problem für ihn sein, denn diese beiden ersten Disziplinen liefen bereits im Training hervorragend. Nur beim Laufen plagen ihn seit drei Wochen Hüftschmerzen, so dass an ein schmerzfreies Training nicht zu denken war. Er reduzierte die Laufkilometer daher auf das Minimum. Kurzzeitig überlegte Stübs sogar, die Teilnahme an der Weltmeis-terschaft abzusagen, da er immer wieder von Verletzungen gebeutelt wurde. Bereits den Otterndorf-Marathon musste er wegen Rückenschmerzen und den daraus resultierenden Hüftproblemen absagen. Nun fliegt André jedoch optimistisch nach Hawaii, denn er hofft, einen guten Wettkampf abzuliefern und den Marathon durchzustehen: "Ich möchte den Triathlon genießen, Spaß haben sowie beim letzten ,Ironman' auf Hawaii noch mal alle Eindrücke aufnehmen und die Insel in guter Erinnerung behalten.

Die Ergebnisse dieses Jahres waren schon vielversprechend: Zweiter bei der Mitteldistanz in Wilhelmshaven, ebenfalls belegte er den zweiter Rang in Waren an der Müritz über die Mitteldistanz und auch mit seinem Team Neubrandenburg wurde André Stübs in der Mannschaftswertung Zweiter (2.Bundesliga Nord). Auf Hawaii geht der Bremer mit der Startnummer 106 an den Start, da er im vergangenen Jahr als 106. das Ziel erreichte. Nach dem Wettkampf freut sich André auf eine längere Ruhephase, damit sich sein Körper regeneriert. Danach entscheidet der Triathlet, wie seine sportliche Zukunft ausschaut.
Die ARD plant, am 19. Oktober zwischen 15.05 und 17 Uhr einen Beitrag über den "Ironman Hawaii" zu zeigen. Wer jedoch nicht solange warten möchte, kann unter www.ironmanlive.com am Live-Ticker direkt bei den Disziplinen dabei sein.

08.10.2003

Vorbereitung Hawaii: Mittlerweile habe ich drei Wochen der fünf Vorbereitungswochen hinter mich gebracht. Die Umfänge betrugen in den ersten beiden Wochen um die 600 Kilometer Radfahren und um die 100 Kilometer laufen. In der dritten Woche musste ich die Laufumfänge aufgrund einer Oberschenkelzerrung und einer Verhärtung im Hüftbeuger zurück nehmen. Die letzten beiden Wochen werden ich verstärkt an der Tempohärte arbeiten und die Laufumfänge noch einmal steigern, um dann zwei Wochen vor Hawaii die Regenationsphase einzuläuten. 

2.Bundeslig Schwerin: Der letzte Bundesliga Wettkampf liegt jetzt hinter mir und die Vorbereitung für Hawaii laufen auf vollen Touren. Der Wettkampf verlief nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe. Das Schwimmen würde im 17°C kaltem Wasser durchgeführt. Ich hatte als Drittschnellster wieder festen Boden unter den Füssen, um mich dann durchgefroren auf die leichte wellige Radstrecke zu begeben. Trotz vorhandener Wettkampfrichter konnte mal wieder das Windschatten nicht unterbunden werden. Kein Athlet wurde verwarnt oder disqualifiziert, somit bildeten sich größere Gruppen. Ich erreichte das Radziel als 15. und wurde von den Windschatten-Athleten mit den frischen Beinen überlaufen. Mit meinen Vereinkollegen Joachim bin ich die letzten zehn  Kilometer locker ausgelaufen, (wir wurden 21. und 22. Platz), um gleich am folgenden Tag konnte ich mit den Vorbereitung für Hawaii beginnen. Mit der Mannschaft belegten wir den vierten Platz in der Tageswertung und den zweiten Platz in der Gesamtwertung.

Mittelsdistanz in Wilhelmshaven: Mit einer guten Schwimm- und Laufleistung belegte ich den zweiten Platz. Beim Radfahren war irgendwie der Wurm drin. Ich hatte nicht den erhofften Raddruck und musste den Erstplatzierten bei Kilometer 50 ziehen lassen. War trotzdem zufrieden mit meiner Leistung, obwohl ich gerne, wie im Vorjahr gewonnen hätte.

21.September 2003